Bürger-Energie Kiel : Die Energiewende vorantreiben

Vereinsgründung geglückt:  (vorne v. l.) Daniel Köller, Ulrich Hühn, Rita Kassner sowie (hinten v. l.) Diana Tomske, Philipp Schmagold, Dietrich Koch und Joachim Kepp stellen den ersten Vorstand.
Vereinsgründung geglückt: (vorne v. l.) Daniel Köller, Ulrich Hühn, Rita Kassner sowie (hinten v. l.) Diana Tomske, Philipp Schmagold, Dietrich Koch und Joachim Kepp stellen den ersten Vorstand.

Sie begreifen sich als Unterstützer und Förderer alternativer Energiegewinnung. Die Mitglieder im neuen Verein „Bürger-Energie Kiel“ wollen die Energiewende im Großraum Kiel forcieren.

shz.de von
02. September 2015, 16:18 Uhr

Der erste Schritt ist gemacht: Engagierte Kieler haben am Dienstagabend den Verein „Bürger-Energie Kiel“ gegründet. Er schreibt sich auf die Fahnen, die Energiewende im Großraum Kiel voranzutreiben und die Energiegewinnung aus erneuerbaren Quellen zu unterstützen. Dazu will der Verein insbesondere die Gründung sogenannter Energie-Genossenschaften fördern.

Hervorgegangen ist der neue Verein aus der Bürgerinitiative umweltfreundliche Energieversorgung, die seit Jahren schon die Energiepolitik an der Förde kritisch begleitet. Ihre ablehnende Haltung gegenüber dem geplanten Kohlekraftwerk zeigte Wirkung – die Stadtwerke bauen auf dem Ostufer ein Gasmotorenkraftwerk.

Erster Vorsitzender des neuen Vereins ist der selbstständige Elektromeister Ulrich Hühn. Er stellte fest: „Wenn wir die Welt ein bisschen besser machen wollen, müssen wir vor der eigenen Tür kehren.“ Aufgaben für den Verein gebe es jedenfalls genug. Projekte für dezentrale Windparks oder gemeinsame Solaranlagen scheitern mitunter an der fehlenden Erfahrung etwa im Steuerrecht, wie auch der Grünen-Landtagsabgeordnete Detlef Matthiessen als Gastredner feststellte. Treffpunkt des Vereins ist der erste Dienstag im Monat um 19 Uhr in der Pumpe.

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