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Musikalisches Festival : Die Dänische Straße im Zeichen Maurice Ravels

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

„Den Regenschirm“, so Kulturdezernent Wolfgang Röttgers bei der Eröffnung des Festivaltages in der Dänischen Straße am Sonnabend, „habe ich nur mitgebracht, um zu zeigen, was man heute nicht braucht“. Denn Regen konnte man beim Festivaltag unter freiem Himmel, den die Kaufleute der Dänischen Straße unter Federführung von Wolfgang Erichsen und Michael Rieckhof mit Unterstützung zahlreicher Sponsoren und der Stadt Kiel zum 13. Mal anlässlich des Schleswig-Holstein-Musikfestivals (SHMF) organisierten, wirklich nicht gebrauchen.

Zu Beginn des Programms, durch das NDR-Kultur-Moderatorin Petra Rieß führte, fielen dennoch ein paar Tropfen, sodass anfangs etwas weniger Besucher als in den Jahren mit schönerem Wetter aufschlugen. Während auf der kleinen Bühne am Warleberger Hof das Dana Sternberg Trio das Publikum mit Vocal Jazz, Swing, Balladen und Pop unterhielt, boten auf der großen Bühne am Klosterplatz nationale und internationale Musiker ein breitgefächertes Klassik-Programm, welches in Abänderung mit Claude Debussys „Suite pour le Piano“ begann, gespielt am Klavier von Katarzyna Wasiak.

Es folgten Stücke von Bach, Mozart und Schubert über Brahms und Schumann bis hin zu Edvard Grieg. Und natürlich fehlte auch Maurice Ravel nicht, der nicht nur Schwerpunkt des SHMF ist, sondern dem auch der Festivaltag gewidmet war.

Und bei einem französischen Komponisten boten die Geschäfte und das Lüneburg-Haus natürlich passende französische Spezialitäten an. Die wenigen Regentropfen, die ab und an mal fielen, waren „nichts Ernsthaftes“, wie Petra Rieß anfangs prognostizierte und womit sie recht behalten sollte, sodass die Veranstalter wieder mit rund 5000 Besuchern rechneten.

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