Weihnachtsmärchen : Der Spiegel snackt Plattdütsch

Immer wenn sich hinter dem Rücken von Emil Larsson und Anais Andresen der Spiegel an der Wand meldet, fallen bei der Niederdeutschen Bühne einige plattdeutsche Worte.
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Immer wenn sich hinter dem Rücken von Emil Larsson und Anais Andresen der Spiegel an der Wand meldet, fallen bei der Niederdeutschen Bühne einige plattdeutsche Worte.

„Schneewittchen“ feiert als Weihnachtsmärchen bei der Niederdeutschen Bühne Kiel am Sonnabend Premiere. Die Aufführung kommt Hochdeutsch daher, nur der Spiegel – den bekanntlich die böse Königin befragt – redet op Platt.

shz.de von
24. November 2016, 18:56 Uhr

Bei der niederdeutschen Bühne wird in dieser Saison das Weihnachtsmärchen „Schneewittchen“ frei nach den Brüdern Grimm die kleinen und großen Märchenfans verzaubern. Premiere im Theater am Wilhelmplatz ist am morgigen Sonnabend, 26. November, um 14.30 Uhr.

Die Bühnenfassung für „Schneewittchen“ aus der Feder der Autorin Alexandra E. Kruse verspricht Spaß für die ganze Familie. Ein Märchenerzähler führt durch die Handlung, während musikalische Elemente die Geschichte über die böse Königin und ihre bildschöne Stieftochter in Szene setzen. Bei den sieben Zwergen hinter den sieben Bergen wird übrigens Hochdeutsch gesprochen. Lediglich der Spiegel an der Wand, befragt nach der Schönsten im ganzen Land, snackt op Platt. Die Niederdeutsche Bühne verabreicht damit eine kleine Dosis Plattdütsch – die aber für alle Zuschauer verständlich sein wird.

Gezeigt wird „Schneewittchen“ bis Weihnachten zwei Dutzend Mal, vormittags um 9 oder 11, nachmittags um 14.30 oder 17 Uhr. Kartenbestellung auch für Kitas und Schulen ist möglich an den Theaterkassen im Opernhaus und im Schauspielhaus, Tel. 0431  /  901  901.

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