Von Kiel nach Saint-Malo : Delfin „Freddy“ in Frankreich gesichtet

Der Delfin, der 2016 in SH unterwegs war, wurde wieder entdeckt: Über 1000 Kilometer von Kiel entfernt.

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28. Februar 2017, 12:20 Uhr

Kiel/Saint Malo | Den Delfin, der im Spätsommer und Herbst in Schleswig-Holstein für Aufsehen gesorgt hatte, hat es nach Frankreich verschlagen. Es sei zweifellos „Freddy“, den Fotos im Hafen von Saint-Malo in bester Verfassung zeigen, schrieb der Kieler Biologe Boris Culik auf Facebook. Anhand der fünf Narben am linken Auge könne man ihn wiederkennen.

Damit hat es den Delfin über 1000 Kilometer (Luftlinie) gen Südwesten verschlagen.

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Wie in Kiel nutzte er auch in der Bretagne die Schleusenanlagen am Hafen, berichteten französische Medien. Es wurde allerdings auch vor dem Delfin gewarnt. Die Behörden gaben einen Appell der Vorsicht heraus. In den Hafenzonen wurde das Baden, Paddeln, Segeln und Wasserskifahren vorerst verboten. Es wurde vor ansteckenden Krankheiten wie dem Maltafieber (la brucellose) oder einer Pilzerkrankung der Haut (la lobomycose) gewarnt, berichtet die die Tageszeitung „Ouest France“.

Wie in Kiel und Eckernförde wurde der Delfin dennoch gefilmt:

Vor einer Woche ist er mit unbekanntem Ziel weitergeschwommen.

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