Post-Merkel-Ära : Daniel Günther bringt sich für CDU-Führungsrolle ins Gespräch

Daniel Günther (CDU) tritt selbstbewusst auf. /Archiv
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Daniel Günther (CDU) tritt selbstbewusst auf. /Archiv

Der Ministerpräsident in SH sieht sich und den CDU-Kollegen Jens Spahn als Teil der Führungsreserve seiner Partei.

shz.de von
14. August 2017, 10:05 Uhr

Kiel/Berlin | Die CDU ist nach Ansicht des schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Daniel Günther personell immer besser für die Zeit nach Angela Merkel aufgestellt. Noch sei der Zeitpunkt offen, wann Merkel nicht mehr Kanzlerin und CDU-Vorsitzende sei, sagte der CDU-Politiker der „Rheinischen Post“ am Montag.

2017 wird Angela Merkel nochmal in den Bundestagswahlkampf ziehen und für ihre Partei für das Amt der Kanzlerin kandidieren. Wer nach der Amtsperiode ihr Nachfolger als CDU-Chef und Kanzlerkandidat wird, steht längst noch nicht fest.

„Aber wir sehen, dass sich - historisch untypisch - während einer CDU-Kanzlerschaft eine neue Riege von Ministerpräsidenten aufbaut, die zusammen mit vielen weiteren jüngeren Leuten in Regierungsverantwortung eine Fülle von Potenzial für eine Nach-Merkel-Ära garantieren.“

Günther sagte, auch er selbst und CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn gehörten zur „Führungsreserve der CDU“. Spahn sagte der Zeitung, es werde immer deutlicher: „Die CDU ist mehr als eine Person, wir sind ein Team.“ Dazu zählten die Ministerpräsidenten, die Landesvorsitzenden sowie „viele Fleißige mit Gestaltungsanspruch in den Parlamentsfraktionen“.

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