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Kiel City modern : Buswartehäuschen im Kiel-Design

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 02.Jun.2017 | 19:18 Uhr

Seit einigen Wochen lässt die „Ströer Deutsche Städte Medien“ in der Kieler Innenstadt 13 neue Fahrgastunterstände vom Modell „K9T Kiel“ aufstellen, welche die alten in die Jahre gekommenen „Mabeg-Modelle“ ablösen. 341 Unterstände sind in Besitz von Ströer, weitere 135 gehören dem Eigenbetrieb Beteiligungen der Stadt Kiel.

230 der Wartehäuschen von Ströer wurden bereits seit 2008 umgerüstet, weitere sollen folgen. Die Kosten für die Unterstände sowie deren Unterhaltung werden komplett von Ströer übernommen. Über die Höhe der Kosten wollte sich die Kieler Ströer-Niederlassungsleiterin Iris Petersen nicht äußern.

Die neuen Unterstände im extra für die Landeshauptstadt entwickelten Kiel-Design mit Tonnendach, schwarzen Stützen und großflächiger Verglasung kommen, je nach Platz an den Haltestellen, mal in schmaler, mal in breiterer Ausführung daher. „Wir haben uns jeden Standort genau angesehen, um auch die vorgegebene DIN-Norm einzuhalten“, so Petersen. Zwischen Bordsteinkante und Fahrgastunterstand muss eine bestimmte Breite vorhanden sein, um beispielsweise Rollstuhlfahrern das Rangieren zu ermöglichen.

Die Frage, ob man bei der schmalen Version nicht das Dach hätte weiter vorziehen können, um die Wartenden besser vor Regen zu schützen, wurde verneint. Dies wäre bei hiesigen Windverhältnissen aus statischen Gründen nicht möglich gewesen. Trotzdem wirken die neuen Unterstände mit ihrem Bild moderner Stadtmöblierung einladender als die über 30 Jahre alten „Mabeg“-Modelle. Und sie vermitteln auch ein höheres Sicherheitsgefühl durch ihre verglasten Wände und die LED-Beleuchtung, die nicht nur energieeffizienter ist, sondern auch für eine wesentlich hellere Beleuchtung sorgt.

Kiel-Marketing-Chef Uwe Wanger lobte das moderne Erscheinungsbild und Sabine Schirdewahn, Werkleiterin des Eigenbetriebs Beteiligungen, freute sich, dass die Kieler Haltestellen mithilfe der durch Werbung finanzierten Unterstände aufgewertet werden. Zudem lobte sie die gute Zusammenarbeit mit Sröer.

Auch die 135 Wartehäuschen im Eigentum der Stadt sollen, wenn auch nicht komplett ersetzt, so aber doch nach und nach saniert und optisch auf Vordermann gebracht werden.

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