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Zeugen gesucht : Brutale Räuber überfallen Pfandhaus in Kiel

vom

Zwei bislang unbekannte Täter plünderten am Donnerstag ein Pfandhaus am Exerzierplatz. Die Polizei hat Bilder der Überwachungskamera veröffentlicht und bittet um Mithilfe.

Kiel | Donnerstagvormittag haben zwei unbekannte Täter ein Pfandleihgeschäft am Exerzierplatz überfallen und zahlreiche wertvolle Uhren und Schmuck entwendet. Sie konnten unerkannt entkommen. Staatsanwaltschaft und Polizei fahnden nun mit Bildern aus der Überwachungskamera nach den Tätern.

Mit diesem Bild der Überwachungskamera sucht die Polizei nach Hinweisen auf die Täter.
Mit diesem Bild der Überwachungskamera sucht die Polizei nach Hinweisen auf die Täter. Foto: Polizeidirektion Kiel
 

Die Männer betraten das Geschäft gegen 11:20 Uhr und überwältigtenden den Angestellten, der allein im Geschäft war. Anschließend schlugen sie mehrere Vitrinen ein, nahmen die Wertgegenstände an sich und entkamen in unbekannte Richtung. Der gefesselte Angestellte befreite sich etwa zehn Minuten später selbst und informierte die Polizei. Eine anschließende Fahndung mit mehreren Streifenwagen blieb jedoch erfolglos. Der 25 Jahre alte Angestellte wurde bei dem Überfall leicht verletzt und kam zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus.

Den „Kieler Nachrichten" zufolge zogen die Räuber dem Angestellten eine Plastiktüte über den Kopf und bedrohten ihn mit einem Elektroschocker. Die Täter, die sich offenbar sehr sicher fühlten, hätten sich Zeit gelassen. Bei dem 15 Minuten dauernden Überfall hätten sie Schmuck im Wert von etwa einer halben Million Euro erbeutet. Die Polizei machte zum Wert zunächst keine Angaben.

Die Täter werden als etwa 30 bis 40 Jahre alt, ca. 180 cm bis 185 cm groß und von kräftiger Statur beschrieben. Beide waren dunkel gekleidet. Einer der beiden hat blonde, der andere dunkle Haare. Letzterer trug zur Tatzeit eine Brille.

Die Staatsanwaltschaft Kiel hat zusammen mit der Kieler Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Zeugen. Wer Beobachtungen gemacht hat oder die Personen auf den im Presseportal veröffentlichten Bildern erkennt, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 0431 / 160 3333 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

 

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erstellt am 10.Okt.2014 | 12:10 Uhr

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