Boot schiebt Algen-Inseln vom "Kleinen Kiel"

Das Mäh-Boot in Aktion: Gestern wurden Algen vom Kleinen Kiel 'gepflückt'. Foto: Beckwermert
Das Mäh-Boot in Aktion: Gestern wurden Algen vom Kleinen Kiel "gepflückt". Foto: Beckwermert

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22. Mai 2013, 03:59 Uhr

Kiel | Ein türkisfarbenes, vier Meter breites so genanntes Mäh-Boot tuckerte gestern regelmäßig über den "Kleinen Kiel". Am Bug befindet sich ein speziell angefertigter Schiebe-Rechen. Mit Hilfe dieses Rechens schob ein Mitarbeiter eines Unternehmens aus der Nähe von Bad Segeberg den gelblich-grünen Algenteppich ans Ufer, wo Kollegen die Fadenalgen herausfischten.

Der Stadtsee, "Kleiner Kiel" genannt, hat anhaltende Probleme mit Fadenalgen. Wie berichtet, ist der starke Befall nach 2012 nun erneut im Frühjahr aufgetreten. Für die Behörden bisher ein unerklärliches Phänomen, da sie sonst erst im Spätsommer damit rechnen.

Die Mäh-Aktion wird vermutlich wiederholt werden müssen, da die Algen nachwachsen und wuchern. Für das Gewässer ist dies nicht nur optisch störend. Auch Fische sowie andere Pflanzen leiden unter dem dadurch sinkenden Sauerstoff-Gehalt.

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