Sonntag in Ellerbek : Bombenentschärfung in Kiel: Bis zu 3800 Anwohner müssen Wohnung verlassen

Die Entschärfung beginnt um 14 Uhr. Eine Notunterkunft wird eingerichtet.

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10. Februar 2017, 12:02 Uhr

Kiel | Bis zu 3800 Kieler müssen wegen einer Bombenentschärfung am Sonntag vorübergehend ihre Häuser und Wohnungen im Stadtteil Ellerbek verlassen. Betroffen sind 2140 Haushalte in einem Umkreis von 500 Metern um den Fundort, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Die Polizei präzisierte ihre Angaben dazu gegenüber einer ersten Mitteilung vom Donnerstag. Am Sonntag um 14 Uhr wollen Experten damit beginnen, die britische 250-Kilogramm-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg unschädlich zu machen.

Bereits ab 12.00 Uhr werden Straßen rundum den Fundort der Bombe vorübergehend gesperrt. Auch ein Teilstück des viel befahrenen Ostrings ist davon betroffen. Bis 13.00 Uhr müssen Anwohner ihre Wohnungen verlassen haben. Eine Notunterkunft wird in der Mensa der Hans-Christian-Andersen-Schule eingerichtet. Die Stadt Kiel schaltet Samstag im Zeitraum von 9 Uhr bis 18 Uhr und Sonntag von 8 Uhr bis 15 Uhr ein Bürgertelefon unter Tel. 0431-5905221. Betroffene Bürger informieren Mitarbeiter außerdem im Vorfeld mit Handzetteln.

Die Fliegerbombe war Donnerstag bei Arbeiten an einem Radweg nahe der Gerhart-Hauptmann-Schule gefunden worden.

Nicht nur in Kiel, auch in Wedel müssen sich Anwohner am Wochenende auf eine Bombenentschärfung einstellen: Dort wird am Sonnabend ab 14 Uhr eine Fünf-Zentner-Weltkriegsbombe entschärft. Sie wurde am Mittwoch bei Bauarbeiten gefunden.

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