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Gartensaison : Blumen für Garten und Mittelmeerbalkon

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Strahlender Sonnenschein und angenehme Temperaturen lockten am Sonntag mehrere Tausend Besucher ins Freilichtmuseum Molfsee – zum 24. Gärtnermarkt.

Am späten Vormittag bereits war Geduld gefragt: Der Parkplatz war voll und an der Kasse bildete sich eine zeitweise knapp 100 Meter lange Schlange. Zwar waren die Aussteller auf dem von der Landwirtschaftskammer zusammen mit dem Museum initiierten Markt schon mit dem wettermäßig wechselhaften Sonnabend relativ zufrieden, wie Johanna Gosch vom Museum sagte, am Sonntag aber erwies sich der Gärtnermarkt wieder einmal als Besuchermagnet.

Von der Blumenzwiebel über Zier- und Nutzpflanzen sowie zahlreichen Accessoires für Garten, Balkon und Terrasse bis hin zum Hand- oder Aufsitzrasenmäher blieb kein Wunsch der Hobbygärtner offen. „Der Trend geht hin zu einer Mischung aus Zier- und Nutzgarten und das möglichst naturnah und gesund“, so Carsten Bock von der Landwirtschaftskammer. Gerade auch junge Familien sind sehr experimentierfreudig, was Gemüse oder auch Kräuter betrifft und sei es auch nur der „Mittelmeerbalkon“, wenn kein Garten vorhanden ist.

Bei seinem Kollegen Frank Möller übte sich derweil Gyde Marie (5), die zum ersten Mal mit Mama, Oma und Schwester aus Flintbek zum Markt gekommen war, im Eintopfen ihrer ersten Pflanze, die sie anschließend natürlich voller Stolz mit nach Hause nehmen durfte. Neben der Kammer und Fachbetrieben berieten verschiedene Organisationen über Gartenkultur, Bienenfreundlichkeit und alles rund ums Thema Garten.

Und das man auch einem ernsten Thema, dem Tod, durchaus mit einer Prise Humor begegnen kann, bewiesen die Friedhofsgärtner der „Dauergrabpflege Schleswig-Holstein“ mit ihrem „Garten der letzten Sprüche“. Die Sprüche auf den Steinen reichten von „Ich bin dann mal weg“ bis hin zu „Guck nicht so blöd, ich läge auch lieber am Strand“. Auch das wurde von den Besuchern durchweg positiv aufgenommen, wie Dauergrabpflege-Geschäftsführerin Nadia Reumann betonte. Es herrschte bei schönstem Frühlingswetter eben beste Stimmung unter den Besuchern des Gärtnermarktes und des Museums.

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