Fußball : Bericht: Holstein Kiel plant neues 25.000-Zuschauer-Stadion

Das Holstein-Stadion in Kiel.
Das Holstein-Stadion in Kiel.

Die Arena soll ausgebaut werden. Angeblich existieren bereits Architektenpläne.

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10. Mai 2017, 11:26 Uhr

Kiel | Holstein Kiel plant für den Fall des Aufstiegs in die 2. Fußball-Bundesliga kurzfristig den Um- und Ausbau des Kieler Holstein-Stadions auf rund 15.000 Zuschauer. Es existieren aber bereits fertige Architektenpläne für den Bau einer völlig neuen Arena. Langfristiges Ziel sei ein rund 25.000 Zuschauer fassendes Stadion, das mindestens 50 Millionen Euro kosten werde und im günstigsten Fall 2023 fertig sein könne, sagte Kiels Aufsichtsrat und Clubsponsor Gerhard Lütje. Zuerst hatten die Kieler Nachrichten darüber berichtet.

Kommt es zu keiner schnellen Lösung, hätte dies Konsequenzen für das Team von Trainer Markus Anfang. Denn dann müsste Holstein Kiel in der 2. Liga zunächst ans Hamburger Millerntor des FC St. Pauli oder auf die Lohmühle ausweichen, wo sonst Regionalligist VfB Lübeck spielt.

Voraussetzung für den Neubau sei nicht nur eine finanzielle Beteiligung von Landeshauptstadt und Landesregierung, berichtete Lütje. Die „Störche“ müssten sich zunächst auch sportlich in der 2. Liga etablieren, hieß es in dem Bericht weiter. Holstein Kiels Pressesprecher Wolf Paarmann wollte zu den Plänen jedoch zunächst nichts sagen: „Wir äußern uns zu diesem Zeitpunkt dazu nicht, wir haben am Wochenende ein wichtiges Spiel. Und darauf konzentrieren wir uns.“

Laut den Kieler Nachrichten sind das die Änderungspläne:

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Die zunächst vorgesehene Erweiterung auf 15.000 Besucher ist nötig, um die Zweitliga-Lizenz zu erhalten. Dafür wird unter anderem die bisher für Gäste-Anhänger vorgesehene Kurve abgerissen und durch eine 5000 Fans fassende Tribüne ersetzt. Bis zum Saisonstart 2017/18 sei außerdem die Erweiterung von Umkleidekabinen und Pressebereich erforderlich. Nötig für die Lizenz sei eine Gesamtinvestition von rund zehn Millionen Euro, die Finanzierung sei aus Sicht des Vereins „eine Gemeinschaftsaufgabe von Land und Stadt“, sagte Lütje weiter.

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