Appell : Automatisierte Produktion für die Region

Mit der Idee der Automatisierung soll die Produktion im Lande gehalten werden.
Mit der Idee der Automatisierung soll die Produktion im Lande gehalten werden.

Das übergreifende InProReg-Projekt soll die Verlagerung von Herstellungsstätten mit Hilfe moderner Apparaturen stoppen. Insbesondere der Einsatz von Robotern soll Unternehmen im Norden helfen.

shz.de von
02. Februar 2018, 19:35 Uhr

Ideen sind gefragt. Gute Ideen, die die Produktionsverlagerung vieler Betriebe ins preiswerte Ausland überflüssig machen und die Aufträge im Lande halten können. Die Macher in der Kiel-Region sind überzeugt, das clevere Automatisierungslösungen der „Auslandsflucht“ entgegenwirken können. Für das Projekt Innovative Produktionsregion (kurz: InProReg) werden jetzt Unternehmen gesucht, die ihre Produktionsstätten verbessern wollen oder sogar eine neue Produktpalette planen.

Die erklärte Absicht: Das dänisch-deutsche InProReg-Projekt soll die Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen in Norddeutschland und Süddänemark stärken. Der Grundgedanke ist, dass regionale Unternehmen smarter sein müssen, um im internationalen Wettbewerb zu bestehen. „Wir suchen Unternehmen aus den Kreisen Rendsburg-Eckernförde und Plön sowie der Landeshauptstadt Kiel, die von modernen automatisierten Produktionssystemen profitieren wollen“, erklärt Janet Sönnichsen als Geschäftsführerin der KielRegion GmbH: „Die Wirtschaftsförderungsgesellschaften der Region unterstützen kleine und mittelständische Unternehmen darin, schlank und flexibel zu produzieren, ihre Produktivität zu verbessern, neue Märkte zu erschließen und Fördermittel zu beantragen.“ Damit sollen Arbeitsplätze in der Region erhalten und bereits umgesiedelte Arbeitsplätze sogar wieder zurückgeholt werden.

Das Mads-Clausen-Institut an der Syddansk Universität (SDU) in Sonderburg ist Partner bei InProReg. Auf deutscher Seite begleitet die Kieler Christian-Albrechts-Universität (CAU) das Projekt. Der Wirtschaftsinformatiker Professor Dr. Andreas Speck wird die Programmierung neuer Systeme leiten. Professor Dr. Thomas Meurer ist Experte für Regelungs- und Automatisierungstechnik. Zu seinen Schwerpunkten zählen die Echtzeit-Optimierung und die Robotik. „Wir verfolgen das Ziel, neue und roboterassistierte Automatisierungskonzepte zu entwickeln“, so Meurer.


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Ansprechpartner für das InProReg-Projekt:
> Landeshauptstadt Kiel:
Kieler Wirtschaftsförderungsgesellschaft (KiWi), Andreas Borchardt, Tel. 0431 / 24 84 -136, E-Mail: aborchardt@kiwi-kiel.de
> Kreis Rendsburg-Eckernförde:
Wirtschaftsförderung Kreis RD-Eck; Stephan Lubomierski, ǀ Tel. 04331 / 13 11 - 20, E-Mail: s.lubomierski @wfg-rd.de
> Kreis Plön: Wirtschaftsförderungsagentur Kreis Plön, Knut Voigt, Tel. 04307 / 900  - 112, E-Mail: voigt@wfa.de
> Rückfragen: Kiel-Region GmbH; Jana Haverbier, Tel. 0431 / 53 03 55 29, E-Mail: j.haverbier@kielregion.de.

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