Andreas-Gayk-Medaille Verliehen : Auszeichnung für Mahnmal-Einsatz

Gemeinsam überreichten Oberbürgermeister Ulf Kämpfer (l.) und Stadtpräsident Hans-Wermer Tovar (r.) die Andreas-Gayk-Medaille an Jens Rönnau.
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Gemeinsam überreichten Oberbürgermeister Ulf Kämpfer (l.) und Stadtpräsident Hans-Wermer Tovar (r.) die Andreas-Gayk-Medaille an Jens Rönnau.

Der Kieler Kunsthistoriker und Journalist Jens Rönnau hat eine der höchsten Auszeichnungen der Landeshauptstadt erhalten: Die Andreas-Gayk-Medaille.

shz.de von
20. November 2014, 17:44 Uhr

Die Stadt hat den Kieler Kulturpädagogen, Kunsthistoriker und Journalisten Jens Rönnau gestern mit der Verleihung der Andreas-Gayk-Medaille geehrt. Es ist eine der höchsten Auszeichnungen der Landeshauptstadt. Damit dankt sie Persönlichkeiten für deren außerordentliches Engagement für die Stadt Kiel. In seiner Laudatio sagte Stadtpräsident Hans-Werner Tovar: „Sie legen den Finger in die Wunde der Geschichte. Das ist unangenehm, tut weh – aber es ist notwendig.“ Einstimmig hatte die Ratsversammlung entschieden, Jens Rönnau zu ehren.

Besonders über diese Einstimmigkeit zeigte Rönnau sich erfreut und dankbar: „Das wäre vor zehn, 15 Jahren undenkbar gewesen.“ Hatte sich Rönnau mit dem Verein Mahnmal Kilian doch nicht bei allen beliebt gemacht. Sein Ziel war es Mitte der 90er-Jahre gewesen, den U-Boot-Bunker „Kilian“ auf dem Ostufer zu erhalten. Die Ratsversammlung war in der Frage gespalten. Später wurde der Bunker gesprengt. Auf dem Westufer hat Rönnau zusammen mit seinen Mitstreitern dafür den Flandernbunker zur Erinnerungsstätte und zum Lernort gemacht.

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