Ausstellung im Anscharpark: Verwischte Grenzen

Rainer Gröschl, Atelierhaus Anscharpark, vor dem Gemälde „Krieg“.
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Rainer Gröschl, Atelierhaus Anscharpark, vor dem Gemälde „Krieg“.

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16. August 2014, 06:44 Uhr

Auf den ersten Blick sieht man eine Frau mit vier Hasen am Körper. Doch wer das Gemälde mit dem Titel „Krieg“ aus der Distanz betrachtet, der glaubt zu verstehen, warum es so heißt: Die Form der Hasen könnte eine Rüstung nachzeichnen, die Oberkörper und Unterleib schützt. Und die Frau stützt sich auf Krücken.

Das Gemälde ist Bestandteil einer neuen Ausstellung mit dem Titel „Flammenwerfen“ im Atelierhaus Anscharpark im Kieler Stadteil Wik. Sie zeigt eine Reihe von irreal wirkenden Selbstporträts (12), Zeichnungen/Aquarelle (26) sowie 14 Hochdrucke der Dortmunder Künstlerin Bettina van Haaren (53). Van Haaren ist Professorin für Grafik an der TU Dortmund, malt, zeichnet und druckt täglich seit 30 Jahren. Ihre Themen: Sinneswahrnehmungen, verwischte Grenzen zwischen Ich und Umwelt, Mutter-Sein.


Die Ausstellung ist vom heutigen Sonnabend, 16. August, bis 14. September zu sehen. Geöffnet Do. bis So., 14 bis 19 Uhr.

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