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Schnellboote in der Kieler Förde : Außerdienststellung: Abschied von „Hermelin“, „Frettchen“, „Hyäne“ und „Zobel“

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Die vier letzten Schnellboote der Gepard-Klasse sind am Sonntag zu ihrer letzten gemeinsamen Fahrt aufgebrochen. Sie werden außer Dienst gestellt.

Kiel | Auf der Kieler Förde ließ sich am Sonntagmorgen ein Ereignis beobachten, das so schnell nicht wiederkommt: Die Schnellboote „Hermelin“, „Frettchen“, „Hyäne“ und „Zobel“ der Gepard-Klasse der Deutschen Marine brachen am Morgen zu ihrer letzten gemeinsamen Fahrt zu ihrem Heimatstützpunkt in Rostock-Warnemünde auf.

Die letzten vier von ursprünglich zehn Schnellboten werden ab dem 4. Juli aus der Fahrbereitschaft der Marine genommen. Ende November sollen die 57 Meter langen und knapp acht Meter breiten Marineeinheiten dann mit einer Zeremonie feierlich außer Dienst gestellt werden. Der Grund: Für die Aufgaben der Bundeswehr als Eingreiftruppe im weltweiten Einsatz genügen die Schiffe nicht mehr den Anforderungen. Die Schnellboote wurden ursprünglich für die Küstenverteidigung und Überwachung in Nord- und Ostsee konzipiert.

Diesen Anblick gibt es so nicht wieder: Die vier letzten Schnellboote der Gepard-Klasse verlassen gemeinsam die Kieler Förde.
Die Schnellboote in der Kieler Förde. Foto: Rolf Dunkel
 

Die zehn Schnellboote der Gepard Klasse wurden zwischen 1982 und 1984 in Kiel in Dienst gestellt und gehörten zum 7. Schnellbootgeschwader. Im Oktober 1994 wurden die 42 Knoten (78 km/h) schnellen Boote dann in den Marinestützpunkt nach Rostock-Warnemünde verlegt und seit 2012 sukzessive ausgemustert. Die Schnellboote wurden ab 2008 zunächst durch fünf Korvetten der Braunschweig-Klasse ergänzt. Vier geplante Mehrzweckkampfschiffe sollen die alten Schnellboote gänzlich ablösen.

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erstellt am 26.Jun.2016 | 12:48 Uhr

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