Nach „Elon“ und „Felix“ : Aufräumarbeiten in der Stadt

An der Howaldtstraße hatten Dachziegel Autos getroffen, Andreas Chmielewski (Feuerwehr Suchsdorf) sperrt den Gefahrenbereich ab.
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An der Howaldtstraße hatten Dachziegel Autos getroffen, Andreas Chmielewski (Feuerwehr Suchsdorf) sperrt den Gefahrenbereich ab.

Die beiden Orkane „Elon“ und „Felix“ haben in der Landeshauptstadt glücklicherweise keine größeren Schäden hinterlassen. Nach Dutzenden von Einsätzen wegen herabfallender Dachziegel oder gelockerter Gerüstteile steht jetzt überall das große Aufräumen an.

shz.de von
11. Januar 2015, 14:20 Uhr

Umgestürzte Bäume, herabfallende Dachziegel, gelöste Dachbleche – die Leitstelle der Berufsfeuerwehr Kiel verzeichnete am Sonnabend Dutzende von Einsätzen. Das Orkantief „Felix“, das nur einen Tag nach „Elon“ durch die Straßen der Landeshauptstadt fegte, hinterließ aber keine größeren Schäden und keine Verletzten. So hieß es gestern in der vorläufigen Bilanz. Der Führungsstab hatte rechtzeitig sieben Freiwillige Feuerwehren alarmiert. Über 200 Einsatzkräfte sorgten dafür, dass gelockerte Gerüstteile oder gefährdete Fahnenmasten gesichert wurden.

Andrang herrschte am Sonnabendnachmittag vor dem Info-Center im Bahnhof, da viele Strecken wegen umgestürzter Bäume gesperrt waren. Wartende Passagiere bildeten Fahrgemeinschaften, um im Taxi den nächstmöglichen Bahnhof anzusteuern. Bis zum Abend wurden die Bahnstrecken Stück für Stück geräumt, auch die wichtige Route nach Hamburg war wieder befahrbar.

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