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Demo in Wellingdorf : Auch Kinder haben Rechte

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

„Augen öffnen, Herz zeigen“ – unter diesem Motto zogen gestern 1000 Teilnehmer durch Wellingdorf. Angelina und Laura, zwei 13-jährige Freundinnen, hatten die Idee für die Veranstaltung, die auf die besonderen Kinderrechte aufmerksam machen sollte.

shz.de von
erstellt am 01.Jun.2016 | 21:51 Uhr

Sie waren erschüttert von dem, was sie regelmäßig im Fernsehen sahen oder in der Zeitung lasen – dass Kinder vernachlässigt und misshandelt, verletzt und ausgebeutet werden. Angelina Steen und ihre Freundin Laura Kromberg aus der 7. Klasse der Theodor-Storm-Gemeinschaftsschule auf dem Kieler Ostufer setzten sich deshalb für eine Kinderrechte-Demo ein. Nahezu ein Jahr lang verfolgten sie diese Idee. Die beiden 13-Jährigen gewannen immer mehr Sympathisanten. Gestern, am internationalen Kindertag, war es dann soweit: In einem bunten Umzug mit der vorherrschenden Farbe Rot zogen schätzungsweise 1000 Schüler, Lehrer und Eltern durch Wellingdorf. Auch einige Kitas schlossen sich dem Appell „Augen öffnen, Herz zeigen“ an. Vornweg gab die schul-eigene Sambagruppe von Musiklehrer Marc Stoffel den Rhythmus vor. Selbstgemalte Bilder, auf denen Kinder Hand in Hand zu sehen waren, dazu Forderungen wie „Kinder haben ein Recht zu spielen“ oder „Kinder haben ein Recht auf ein Zuhause“ waren zu sehen. Stadtteil. Stadträtin Renate Treutel und Beate Goffin als Leiterin des Amtes für Kinder- und Jugendeinrichtungen trugen gemeinsam mit dem Nachwuchs ein Transparent mit der Aufschrift „Kinderrechte achten“. Am Schluss der bunten Demo ließen die Schüler hunderte Luftballons mit Postkarten aufsteigen – damit sich die Botschaft möglichst weit verbreitet.

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