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155 neue Wohnungen : Auch im Anscharpark weht der Richtkranz

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Anfang 2018 sollen die ersten Mieter einziehen. Im Anscharpark ziehen vier Wohnungsbau-Gesellschaften gegenwärtig 155 Wohnungen hoch. Gestern wurde Richtfest gefeiert, viele künftige Meiter schauten sich ihr Domizil an.

shz.de von
erstellt am 07.Jul.2017 | 18:39 Uhr

Oberbürgermeister Ulf Kämpfer ist zurzeit im „Richtfest-Stress“. Das befand gestern zumindest Ulrik Schlenz, Vorstandsmitglied der Wankendorfer Baugenossenschaft und zugleich Sprecher der Anscharpark-Arbeitsgemeinschaft mit ihren vier Baugesellschaften. Nach den vielen Richtfesten in den vergangenen Wochen und der Feier am Donnerstag im Schlossquartier (wir berichteten) stand jetzt der Anscharpark im Terminkalender des Kieler Verwaltungschefs.

155 Wohnungen unterschiedlicher Größe, 72 davon öffentlich gefördert, entstehen im neuen Quartier in der Wik. Getragen wird das Projekt von der Wankendorfer, der Baugenossenschaft Mittelholstein, der Wohnungsgenossenschaft Kiel und dem Genossenschaftlichen Wohnungsunternehmen Eckernförde. „Das Mieterspektrum umfasst alles und jeden“, erklärte Schlenz. Ob nun Senioren, Studenten oder Familien mit Kindern – das Klientel ist breitgefächert. Eines der Gebäude im Anscharpark ist mit seinen 16 Wohnungen zudem komplett an die Stiftung Drachensee für eine Behindertenwohngruppe vermietet. Und eine der Wohnungen ist mit einem Atelier für einen Künstler ausgestattet.

Kämpfer betonte diese Zusammenarbeit: „Es ist wichtig, dass wir diesen Mix insgesamt in der ganzen Stadt erreichen.“ Auch Andreas Breitner, Direktor des Verbandes norddeutscher Wohnungsunternehmen, lobte den Anscharpark als „grandioses Projekt“. Es hat ein Investitionsvolumen von 34 Millionen Euro, ein knappes Drittel machen die 10,6 Millionen Euro an Fördergeld aus. „Der Wohnungsbau in Schleswig-Holstein muss Fahrt aufnehmen, die Nachfrage wächst stetig“, forderte Breitner.

Anfang kommenden Jahres sollen, wenn alles wie bisher im Zeitplan bleibt, die ersten Mieter in das lebenswerte neue Quartier einziehen. Die Nachfrage ist riesig. „Wir haben so viele Anfragen, dass quasi alle Wohnungen bereits vermietet sind“, erklärte Ulrik Schlenz.

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