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Nach Krawallen in Hamburg : Anschläge auf Dienststellen in Kiel

vom

In der Nacht zu Montag haben Unbekannte in Kiel Gebäude der Bundespolizei und der Polizeigewerkschaft attackiert. Es flogen Steine. Die Polizei vermutet einen Zusammenhang zu den Krawallen um die „Rote Flora“ in Hamburg.

shz.de von
erstellt am 23.Dez.2013 | 13:30 Uhr

Kiel | Auf die Geschäftsstelle der Gewerkschaft der Polizei (GdP) und eine Dienststelle der Bundespolizei in Kiel haben Unbekannte Anschläge mit Farbbeuteln und Steinen verübt. Beide Vorkommnisse ereigneten sich in der Nacht zum Montag, teilten GdP und Bundespolizei mit. Die Beamten vermuten einen Zusammenhang mit dem Polizeieinsatz in Hamburg rund um das linke Kulturzentrum „Rote Flora“. In Kiel beschmierten die Täter die Geschäftsstelle der GdP und versuchten auch, die Eingangstüren aufzubrechen.

„Hier ist nicht die GdP, sondern die Polizei gemeint“, sagte der GdP-Landesvorsitzende Manfred Börner. „Für solche feigen Aktionen gibt es keine Rechtfertigung.“ Ebenfalls in der Nacht zum Montag wurde die Eingangstür zur Dienststelle der Bundespolizei mit Farbbeuteln und Schottersteinen beworfen. Die Behörde sprach von sinnlosem Vandalismus. Die Kriminalpolizei ermittelt in beiden Fällen.

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