Polizeieinsatz in Gaarden : Angeschossener Kieler hortete Waffen

Macheten, Armbrust und Elektroschocker: Die Polizei fand bei der Wohnungsdurchsugung eines Kielers zahlreiche Waffen.

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15. März 2013, 10:59 Uhr

Kiel | Der im Kieler Stadtteil Gaarden von der Polizei niedergeschossene Randalierer hat in seiner Wohnung zahlreiche Waffen gehortet. Bei der Durchsuchung der Wohnung des 32-Jährigen entdeckten die Beamten zahlreiche Messer und Macheten, eine Armbrust, einen Elektroschocker sowie einen Teleskopschlagstock, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Zudem hatte er in einem seiner Zimmer fachmännisch eine Cannabis-Plantage samt Belüftung und Befeuchtung angelegt.

Der Mann war am Mittwochmorgen durch den Schuss einer Polizistin schwer verletzt worden. Die Polizei war wegen einer Ruhestörung zu dem Mehrfamilienhaus gerufen worden. Der Mann soll zuvor laut aus dem Fenster gegrölt, in einer Wohnung randaliert und eine Satellitenschüssel von der Wand gerissen haben. Als die Beamten den Mann zur Rede stellen wollten, kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Trotz Pfefferspray-Einsatzes konnte der Mann in eine Wohnung fliehen. Eine Beamtin folgte ihm. In der Wohnung fiel dann ein Schuss.

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