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Tennis-Ass aus Kiel : Angelique Kerber verpasst dritten Titel auf WTA-Tour

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Auf dem Weg in ihr zweites WTA-Finale in diesem Jahr hatte Angelique Kerber unter anderen Agnieszka Radwanska und Caroline Wozniacki bezwungen. Im Endspiel von Tokio war Ex-Wimbledonsiegerin Petra Kvitova zu stark. Dennoch hat Kerber gute Chancen auf die WTA-WM.

shz.de von
erstellt am 28.Sep.2013 | 10:05 Uhr

Angelique Kerber hat ihren dritten Titel auf der WTA-Tour verpasst. Die Weltranglisten-Neunte aus Kiel musste sich am Samstag im Endspiel des Hartplatz-Turniers in Tokio der früheren Wimbledonsiegerin Petra Kvitova mit 2:6, 6:0, 3:6 geschlagen geben. Nach 1:39 Stunden nutzte die Tschechin ihren vierten Matchball.

Trotz der Niederlage verbesserte sich die beste deutsche Tennisspielerin in der Jahreswertung auf Platz neun und hat nur noch fünf Punkte Rückstand auf Rang acht. Die besten acht Spielerinnen der Saison qualifizieren sich für die WTA-WM in Istanbul Ende Oktober. 2012 hatte Kerber die Turniere in Paris und Kopenhagen gewonnen.

„Ich hatte eine großartige Woche“, sagte Kerber bei der Siegerehrung. „Schade Angie!!! Trotzdem Glückwunsch an das ganze Team-diese Angie wollen wir sehen“, twitterte Bundestrainerin Barbara Rittner nach dem Auftritt ihrer Nummer eins.

Im Ariake Colosseum der japanischen Hauptstadt erwischte Kerber einen schlechten Start in ihr zweites WTA-Finale in diesem Jahr nach Monterrey. Gleich ihr erstes Aufschlagspiel gab sie ab und lag schnell 0:3 zurück. Nach einer halben Stunde landete eine Vorhand weit im Aus und Kvitova entschied den ersten Satz mit 6:2 für sich.

Im zweiten Durchgang bot sich den Zuschauern ein komplett anderes Bild. Kerber gelang sofort ein Break zum 1:0, zwei weitere folgten.  Nach nur 23 Minuten schlug die Tschechin beim zweiten Satzball Kerbers einen Return ins Aus - die Partie war wieder offen.

Kvitova verschwand nach der überraschenden 0:6-Zwischenbilanz kurz in der Kabine und war in der kuriosen Partie jetzt wieder die konstantere Spielerin. Mit einem Doppelfehler ermöglichte Kerber ihrer Kontrahentin das Break zum 2:0. Beim Stand von 2:5 wehrte die 25-Jährige noch zwei Matchbälle ab und verkürzte auf 3:5, doch nach knapp 100 Minuten machte die Wimbledonsiegerin von 2011 alles klar.

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