Als Frau verkleideter Räuber spricht Polizistin an

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06. Juni 2014, 04:09 Uhr

Dumm gelaufen! Ein 29-Jähriger Mann, der optisch als Frau unterwegs ist, bat eine Polizistin unter einem Vorwand um Bargeld. Die Masche kam ihr bekannt vor, denn die Beamtin ist Sachbearbeiterin im Kommissariat 13 und erkannte die Masche eines Falls Anfang Mai, zu dem sie gerade versuchte, die Täterin zu ermitteln. Sie beobachtete, wie die Frau weitere Passanten ansprach und notierte sich das Kennzeichen des Wagens, mit dem die vermeintliche Frau davon fuhr. Bei der Überprüfung der Halteranschrift fiel den Polizisten unter anderem der leichte Bartwuchs der Dame auf, bei der Feststellung der Personalien stellte sich letztlich heraus, dass es sich nicht um eine Frau, sondern um einen 29 Jahre alten Mann handelte. Der versuchte Handtaschenraub im Mai scheiterte übrigens an der Gegenwehr der rechtmäßigen Besitzerin.

Zwei Männer nach Einbruch geschnappt



Sie sind der Polizei bestens bekannt für Raub, Einbruch und Diebstahl. Jetzt schlugen sie wieder sie: Ein 24 und ein 25 Jahre alter Mann brachen in der Nacht zu gestern in eine Apotheke am Bebelplatz in Elmschenhagen ein. Aufmerksame Nachbarn informierten sofort die Polizei, die mit mehreren Streifenwagen das Gebäude umstellte. Der eingesetzte Diensthund konnte schließlich beide Einbrecher stellen – einer von ihnen war gerade erst aus der Haft entlassen worden. Es wird derzeit geprüft, ob sie auch für andere Straftaten in Frage kommen. Beide wurden gestern Nachmittag aus dem Polizeigewahrsam entlassen.

Initiativen für städtisches Gärtnern gesucht



44 Quadratmeter groß zwischen Holtenauer Straße und Koldingstraße liegt das Gemüsebeet, das seit 2012 ein Beispiel für das so genannte Urban Gardening, das Gärtnern in der Stadt, steht. Angestoßen von der Aktion Kiel im Wandel und der BUND-Kreisgruppe Kiel pflanzen Bürger dort Jahr um Jahr gemeinschaftlich Salate, Zucchini, Artischocke, Mangold, Kohlrabi und anderes Gemüse an. Das Grünflächenamt unterstützt die Bewegung und sucht noch mehr Initiativen, die auf öffentlichen Flächen gärtnern möchten, wie im Umweltausschuss bekannt wurde. Der CDU fehlt im Konzept noch der rechtliche Rahmen, machte Robert Vollborndeutlich. „Es wird keiner loslaufen und den Schrevenpark umgraben, um Kartoffeln anzupflanzen“, entgegnete Lisa Yilmaz (SPD). Vielmehr sei an Himbeersträucher an Zäunen und Obstbäume an Spielplätzen gedacht, um ein Plus an Lebensqualität erlebbar zu machen, so Yilmaz. Urban Gardening sei nicht zu verwechseln mit Guerilla Gardening, merkte Dr. Martina Baum (Bündnis 90/Die Grünen) an. „Hier geht es um ein geregeltes, einvernehmliches öffentliches Gärtnern“, betonte Baum. Das Grünflächenamt wird abwarten, welche Initiativen sich für das Vorhaben melden und welche Flächen jeweils für sie in Frage kommen.−−

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