Kiel : Abriss der Klinik für Radiologie

Eine umgebaute Schneekanone wirft zur Staubvermeidung aufgewirbeltes Wasser auf die Abrissstelle.
Eine umgebaute Schneekanone wirft zur Staubvermeidung aufgewirbeltes Wasser auf die Abrissstelle.

Die Abrissarbeiten der Klinik für Radiologie am Uniklinikum haben begonnen. Das Gebäude war veraltet und wird nicht mehr gebraucht, weil die Radiologie inzwischen umgezogen ist - auch ins Krebscentrum Nord.

shz.de von
24. Mai 2014, 06:13 Uhr

Angekündigt worden war der Abriss bereits vor zwei Jahren – nun setzt das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) den Plan um: Das alte Hauptgebäude der Radiologie (Arnold-Heller-Straße) auf dem Campus Kiel wird dem Erdboden gleich gemacht. Nach Angaben der Abrissfirma sollen die Arbeiten voraussichtlich bis Juli abgeschlossen sein. Die Kosten für die Abrissarbeiten bezifferte ein UKSH-Sprecher auf rund 1 856 000 Euro.

Die Kliniken, die in dem Gebäude untergebracht waren, sind 2013 umgezogen. Die Radiologie befindet sich nun zum Teil im Karl-Lennert-Krebscentrum Nord und zum Teil im Haus 18 (Chirurgie). Die Strahlentherapie und die Nuklearmedizin befinden sich im Karl-Lennert-Krebscentrum Nord. Alle Geräte waren bereits vor dem Abriss ausgebaut worden. Zum Teil sind sie ins Krebscentrum Nord umgesetzt, zum Teil durch neue Geräte ersetzt worden.

An der Stelle der alten Radiologie wird das Zentralklinikum des UKSH im Rahmen des baulichen Masterplanes errichtet werden. Im Frühjahr 2015 wird zudem das Haus 20 abgerissen. Dort wird das Zentrallabor errichtet.


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