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Kiel : 60 Autounfälle provoziert - Prozess gegen 30-Jährigen erneut geplatzt

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Wegen Krankheit erscheint der Angeklagte zum zweiten Mal nicht vor Gericht. Das Verfahren ist auf Anfang Mai verschoben.

Kiel | Der für Dienstag angesetzte Prozess gegen einen 30-Jährigen wegen Versicherungsbetrugs ist vorerst geplatzt. Der Angeklagte erschien wegen einer Krankheit zum zweiten Mal nicht vor dem Kieler Amtsgericht. Diesmal legte er dem Gericht ein ärztliches Attest vor. Die Richterin setzte daraufhin das Verfahren aus. Ein Neustart ist für Anfang Mai geplant. Zugleich ordnete die Richterin an, dass sich der Mann noch einmal amtsärztlich untersuchen lassen müsse.

Der 30-Jährige soll jahrelang Autounfälle provoziert und bei Versicherungen rund 100.000 Euro kassiert haben. Der Anklage zufolge nutzte er von 2010 bis 2014 im Raum Kiel günstige Verkehrssituationen und das Fahrverhalten anderer Autofahrer aus, um absichtlich Unfälle zu verursachen. Anschließend soll er die Fahrer wahrheitswidrig bei deren Versicherungen als Unfallverursacher beschuldigt und Schadens- und Schmerzensgeld eingestrichen haben. Für die Unfälle soll der Mann sein eigenes Fahrzeug oder die von Familienangehörigen und Bekannten genutzt haben.

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erstellt am 07.Feb.2017 | 10:43 Uhr

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