Hilfe mit Armbändern : 35 640 Euro für das Projekt „Kids in die Clubs“

Fußball, Gymnastik, Boxen oder Rollschuhlauf – Sparten von insgesamt 43 Kieler Sportvereinen erhalten Unterstützung. Die Sportler (in Rot) nahmen(von rechts) Christian Riediger (Kieler-Woche-Büro), Dieter Bünning (TuS Gaarden), Günter Schöning (Sportverband Kiel), Burak Güngör (Inter Türkspor Kiel), Ralf Hegedüs (Amt für Sportförderung) und Maren Büchmann (ETV) in die Mitte.
Fußball, Gymnastik, Boxen oder Rollschuhlauf – Sparten von insgesamt 43 Kieler Sportvereinen erhalten Unterstützung. Die Sportler (in Rot) nahmen(von rechts) Christian Riediger (Kieler-Woche-Büro), Dieter Bünning (TuS Gaarden), Günter Schöning (Sportverband Kiel), Burak Güngör (Inter Türkspor Kiel), Ralf Hegedüs (Amt für Sportförderung) und Maren Büchmann (ETV) in die Mitte.

shz.de von
18. Mai 2016, 19:31 Uhr

Seit einigen Jahren werden auf der Kieler Woche blaue Armbänder verkauft, mit dem Erlös wird Kindern aus bedürftigen Familien die Teilnahme am Leben in den Kieler Sportvereinen ermöglicht wird. Anfangs wurden von dem Erlös die Mitgliedsbeiträge gezahlt, doch seit geraumer Zeit werden die über das Bildungspaket des Bundes gedeckt. Deshalb gehen die Verkaufserlöse der blauen Bänder sowie zusätzliche Spenden von Unternehmen an die beteiligten Vereine. Das Projekt „Kids in die Clubs“ gründet sich auch eine Kooperation der HSH Nordbank mit der Stadt Kiel und dem Kieler Sportverband (KSV).

Der Erlös im vergangenen Jahr machte genau 35  640 Euro aus und kam jetzt 43 Vereinen zugute. Mit dem Geld werden Lehrgänge finanziert, Sportbekleidung und Geräte wie Bälle, Tore, Eckfahnen, Matten, Schwimmgürtel oder auch Handpratzen für den Boxsport angeschafft. Gestern präsentierten junge Sportler verschiedener Vereine ihre neuen Geräte im Sportpark Gaarden.

Ralf Hegedüs als Leiter des Amtes für Sportförderung betonte, dass man in erster Linie Vereine unterstützen will, die sich besonders um die sogenannten „Bildungspaket-Kinder“ kümmern. Nach den Worten von Günter Schöning vom KSV leben in Kiel etwa 8000 Kinder an der Armutsgrenze, zudem sollen 600 Flüchtlingskinder von der Förderung profitieren. „Es wird aber immer schwerer, Spender zu akquirieren, da sich immer mehr Organisationen den Kuchen teilen müssen“, so Schöning. Und außerdem ist die Summe für „Kids in die Clubs“ gegenüber dem Vorjahr um etwa 40 Prozent geringer ausgefallen.

> Christian Riediger vom Kieler-Woche-Büro wies darauf hin, dass es auch bei der kommenden Kieler Woche wieder die Armbänder gibt. Blaue kosten einen Euro, die schwarzen sind für 10 Euro erhältlich.

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