Hamburg-Langenhorn : Zwei Verletzte bei Streit in Wohnunterkunft

Mehrere Afghanen hatten einen 28-jährigen Bewohner mutmaßlich mit einem Messer attackiert.

shz.de von
10. Juli 2018, 13:06 Uhr

Hamburg | In Folge einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen Bewohnern einer Wohnunterkunft ist es in Hamburg-Langenhorn am frühen Montagmorgen zu einem größeren Polizeieinsatz gekommen. Mehrere Personen hatten einen 28-jährigen Bewohner attackiert.

Nach ersten Erkenntnissen setzten sie dabei nach Polizei-Informationen möglicherweise auch ein Messer und andere Gegenstände gegen ihn ein. Als weitere Personen auf das Geschehen aufmerksam wurden und dem Geschädigten zur Hilfe kamen, ließen die Männer von ihm ab und entfernten sich.

Die Polizei, die mit 16 Funkstreifenwagen im Einsatz war, nahm drei Männer als mögliche Tatbeteiligte vorläufig fest. Es handelte sich dabei um afghanische Staatsangehörige zwischen 21 und 28 Jahren, von denen zwei ebenfalls in der Unterkunft wohnen.

Opfer und Tatverdächtiger bei Streit verletzt

Das Opfer wurde mit mehreren Schnittwunden in ein Krankenhaus gebracht, Lebensgefahr bestand nicht. Auch einer der Tatverdächtigen erlitt bei der Auseinandersetzung eine Stichverletzung im Schulterbereich und kam unter Polizeibegleitung ebenfalls ins Krankenhaus.

Im Verlauf der noch andauernden Ermittlungen konnte der Tatverdacht gegen die drei Festgenommenen nicht erhärtet werden, sodass die Männer wieder entlassen wurden. Ursache für die am Montag eskalierte Auseinandersetzung sind nach ersten Erkenntnissen der Polizei Streitigkeiten vom Sonntag und ein daraus entstandener Kampf, zu dem es keinen Polizeieinsatz gab.

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