zur Navigation springen

Hinweis durch „Aktenzeichen xy ... ungelöst“ : Zwei Festnahmen nach Silvester-Übergriffen in Hamburg

vom

Die Polizei nimmt zwei Männer fest - in Bremen und Hamburg. Sie sollen eine 18-Jährige sexuell genötigt haben.

Hamburg | Die Staatsanwaltschaft Hamburg und die „EG Silvester“ des Landeskriminalamts haben zwei weitere Tatverdächtige nach den sexuellen Übergriffen in der Silvesternacht in Hamburg-St. Pauli ermittelt. Die Beamten vollstreckten in Bremen einen Haftbefehl und nahmen einen 21-jährigen Marokkaner in einer zentralen Erstaufnahmeeinrichtung fest. Einen 25-jährigen Iraner nahmen die Beamten in einer zentralen Erstaufnahmeeinrichtung in Hamburg vorläufig fest. Beide Männer stehen im Verdacht, aus einer Gruppe heraus,eine 18-jährige Frau sexuell genötigt zu haben.

Wegen der Diebstähle und der sexuellen Übergriffe in der Silvesternacht sind bei der Hamburger Polizei bis Anfang Februar 236 Anzeigen mit insgesamt 393 Geschädigten eingegangen. Die Ermittlungen laufen schleppend.

Insgesamt durchsuchten die Beamten am Donnerstag fünf Objekte: zwei Wohnunterkünfte in Hamburg, eine Wonhunterkunft in Seevetal, eine in Bremen und eine Wohnung in Stade. Bereits am Mittwoch hatten Beamte der „EG Silvester“ zwei Wohnungen in Düsseldorf durchsucht und fünf Handys, die in der Silvesternacht gestohlen oder geraubt wurden, sichergestellt. Die Durchsuchungsbeschlüsse waren von der Staatsanwaltschaft beim Amtsgericht Hamburg erwirkt worden.

Der 21-jährige Marokkaner wurde laut Polizei „durch umfangreiche technische und kriminaltaktische Ermittlungen überführt“. Nach dem 25-jährigen Iraner wurde bereits im Rahmen einer Öffentlichkeitsfahndung sowie im Rahmen einer Ausstrahlung der Sendung „Aktenzeichen XY ... ungelöst“ gesucht. Der entscheidende Hinweis ging von einem Zeugen bei der „EG Silvester“ aufgrund der Sendung ein.

Blaulichtmonitor

Was ist der Blaulichtmonitor?

zur Startseite

von
erstellt am 10.Mär.2016 | 16:28 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert