Schwarzarbeit : Zeitung: Rund 130.000 Putzhilfen illegal in Hamburg beschäftigt

In den Flächenländern sind die Quoten legal Beschäftigter etwas höher.
In den Flächenländern sind die Quoten legal Beschäftigter etwas höher.

In Schleswig-Holstein arbeiten dem Bericht zufolge 7,8 Prozent der Haushaltshilfen auf legaler Basis

shz.de von
26. Mai 2018, 15:21 Uhr

Hamburg | Nach einem Medienbericht sind in Hamburg rund 130.000 Putzhilfen illegal beschäftigt. Insgesamt arbeiteten 135.400 Haushaltshilfen in der Hansestadt, aber nur 5647 oder 4,2 Prozent von ihnen seien offiziell angemeldet, berichtete das „Hamburger Abendblatt“ am Samstag. Die Zeitung beruft sich auf Zahlen der Minijob-Zentrale und des Instituts der deutschen Wirtschaft (Köln). In Schleswig-Holstein arbeiten dem Bericht zufolge 7,8 Prozent der Haushaltshilfen auf legaler Basis, in Niedersachsen 8,8 Prozent. In Berlin seien immerhin fünf Prozent der Putzhilfen angemeldet, in Bremen sechs Prozent.

In den Flächenländern seien die Quoten etwas höher. „Das liegt vielleicht daran, dass man sich auf dem Lande besser kennt und stärker ein Anschwärzen fürchtet als in der Anonymität der Großstadt“, sagte Dominik Enste vom Institut der deutschen Wirtschaft der Zeitung.

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