zur Navigation springen

Vorwürfe gegen Mutter : Yagmur-Prozess in Hamburg: „Ich hasse sie“

vom

Die kleine Yagmur wurde zu Tode misshandelt. Ihre Mutter steht wegen Mordes vor Gericht in Hamburg. Eine Zeugin erhebt schwere Vorwürfe gegen die 27-Jährige.

shz.de von
erstellt am 27.Okt.2014 | 19:09 Uhr

Hamburg | Die Mutter der getöteten kleinen Yagmur, die in Hamburg wegen Mordes vor Gericht steht, hat sich einer ehemaligen Freundin zufolge als „beste Mutter überhaupt“ dargestellt. Die 27-Jährige habe mehrfach erklärt, sie könne Kinder besser erziehen als ihre eigenen Eltern, sagte die ein Jahr ältere Zeugin am Montag vor dem Landgericht. Das erste Kind der Angeklagten, ein Junge, lebte lange bei seinen Großeltern.

Yagmurs Mutter steht wegen Mordes vor Gericht, der Vater soll das Mädchen nicht geschützt haben. Die Dreijährige war kurz vor Weihnachten 2013 in der Wohnung ihrer Eltern an den Folgen von Misshandlungen gestorben.

Kurz vor ihrem dritten Geburtstag - gut zwei Monate vor ihrem Tod - habe Yagmur blaue Flecken im Gesicht gehabt, sagte die Zeugin. Die Angeklagte habe ihr erklärt, sie sei nach einem Streit um Geld so wütend auf ihren Mann gewesen, dass sie dem Kind eine Ohrfeige gegeben habe. Sie hasse die Kleine, habe sie gesagt. Yagmurs Mutter habe auch nicht zugelassen, dass sie das Mädchen ausziehe oder die Windeln wechsle, betonte die Zeugin.

 Zur Sprache kam auch, dass die 27-Jährige eine Affäre mit ihrem Lebensgefährten gehabt haben soll. „Ich hasse sie“, erklärte die 28-Jährige.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen