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Hamburg-Eimsbüttel : Wohnhaus nach Dachbrand evakuiert

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Flammen schlagen aus dem Dach eines mehrstöckigen Wohnhauses, Rauch steht am Mittag über Hamburg-Eimsbüttel. Die Feuerwehr kämpft stundenlang gegen die Flammen. 40 Bewohner sind in Hotels untergebracht worden.

Hamburg | Bei Schweißarbeiten ist am Dienstag der Dachstuhl eines mehrstöckigen Wohnhauses in der Bismarckstraße in Hamburg-Eimsbüttel in Brand geraten. Menschen seien nicht in Gefahr, sagte ein Polizeisprecher. Nach Angaben der Feuerwehr erlitt jedoch einer der Bauarbeiter eine Rauchvergiftung und wurde ins Krankenhaus gebracht. Das Dach fing auf rund 500 Quadratmetern Feuer. Das Gebäude sowie Nachbarhäuser seien evakuiert worden. 40 Bewohner wurden in der Nähe des Brandorts in Hotels untergebracht. Das Haus ist durch das Feuer nicht mehr bewohnbar. Insgesamt mussten 80 Menschen ihre Wohnungen verlassen.

Die Feuerwehr war am Nachmittag mit 90 Mann im Löscheinsatz. Die Flammen wurden auch von einer Drehleiter aus bekämpft. „Wenn diese Dachpappe einmal brennt, dann brennt sie richtig“, sagte Feuerwehrsprecher Steven Eckardt. „Das gestaltet sich also äußerst schwierig.“ Was sich in den Verschlägen im fünften Obergeschoss des Altbaus noch befinde, könne er nicht sagen. Ein Hubschrauber überflog den Brandort, um Aufnahmen mit einer Wärmebildkamera zu machen. Am Abend waren die Löscharbeiten beendet.

Während der Löscharbeiten wurde die Bismarckstraße zwischen Osterstraße und Goebenstraße gesperrt, ebenso die Bundesstraße. Im Feierabendverkehr kam es deshalb zu teils starken Behinderungen.

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erstellt am 04.Nov.2014 | 16:50 Uhr

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