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Telemichel : Wiedereröffnung des Hamburger Fernsehturms rückt näher

vom

Die Aussichtsplattform und das Dreh-Restaurant sind seit 2001 geschlossen. Jetzt kommt Bewegung in die Sanierung.

shz.de von
erstellt am 14.Nov.2017 | 15:27 Uhr

Hamburg | Jetzt ist sicher: Der Bund und die Stadt Hamburg werden jeweils 18,5 Millionen Euro für die Sanierung des Fernsehturms  beisteuern. Kosten, die darüber hinausgehen, trägt die Deutsche Funkturm GmbH (DFMG). Mit dieser Kostenklärung können die Vorbereitungen zur Wiedereröffnung des Heinrich-Hertz-Turms für Besucher in die nächste Phase gehen. 

In einem „Letter of Intent“ haben sich die Deutsche Funkturm GmbH, die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Hamburger Senat auf die konkrete Kosten- und Aufgabenteilung bei der Renovierung der öffentlich zugänglichen Bereiche des Hamburger Wahrzeichens verständigt, wie die Kulturbehörde am Dienstag mitteilte.

 

„Mit der Sanierung und Wiedereröffnung des Fernsehturms wird dieses beeindruckende Denkmal der Technik- und Architekturgeschichte endlich wieder seiner ursprünglichen Doppelfunktion als Fernmelde- und Aussichtsturm im Herzen der Stadt gerecht“, sagte Kultursenator Carsten Brosda (SPD). „Mit der Vereinbarung sind wir der Revitalisierung des Fernsehturms einen großen Schritt näher gekommen“, sagte Bruno Jacobfeuerborn, Geschäftsführer der Funkturm GmbH, der Besitzerin des Turms. Parallel zur Bauplanung werde nun ein geeigneter Betreiber gesucht.

Der Turm ist seit 2001 für Besucher nicht mehr zugänglich. Nun sollen beide Plattformen saniert und wieder für die Öffentlichkeit geöffnet werden. Hierzu sind auch umfangreiche Arbeiten am Turmschaft und an der Aufzugstechnik des „Telemichels“ erforderlich. Außerdem muss ein Eingangsgebäude am Fuß des Turms gebaut werden.

Mit der am Dienstag unterzeichneten Vereinbarung verpflichtet sich die DFMG auch, den Turm mindestens 20 Jahre offen zu halten. Ein geeigneter Betreiber für die öffentlichen Bereiche wird gesucht. An den anfallenden Betriebskosten werden sich Bund und Stadt laut Mitteilung des Hamburger Senats nicht beteiligen. Sobald  belastbare Kostenschätzungen vorliegen und abgesegnet sind, will der Senat einen Zeitplan bis zur Eröffnung des Denkmals vorlegen.

mit Material der dpa

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