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Mit E-Bike im Bezirksamt Eimsbüttel : Wie ein FDP-Politiker einen Paternoster in Hamburg lahmlegte

vom
Aus der Onlineredaktion

Burkhardt Müller-Sönksen transportierte sein Rad im Paternoster. Das hatte Folgen. Der Abgeordnete ist untröstlich.

shz.de von
erstellt am 09.Sep.2015 | 12:13 Uhr

Hamburg | Dass Paternoster und Fahrräder nicht wirklich zueinander passen, weiß Burkhardt Müller-Sönksen spätestens jetzt. Der FDP-Abgeordnete in der Eimsbütteler Bezirksversammlung legte den Aufzug im Verwaltungsgebäude des Bezirks Eimsbüttel am Montagabend lahm – weil er sein E-Bike darin mittransportieren wollte. „Das war eine ganz, ganz schlechte Idee von mir“, sagte Müller-Sönksen shz.de.

Das Ganze hat Folgen: Die Reparatur könnte von zwei Monaten bis zu einem Jahr dauern. Das berichtet das „Hamburger Abendblatt“. „Im Moment weiß ich nicht, wie lange der Paternoster ausfällt", sagte Amtsleiter Torsten Sevecke (SPD) der Zeitung. „Aber für unser Kundenzentrum ist das natürlich eine Katastrophe.“

Das Missgeschick ereignete sich am Montagabend nach der Sitzung des Kerngebietsausschusses. Müller-Sönksen hatte aus Angst vor Diebstahl das Rad vor der Sitzung mit in den 12. Stock genommen – per gewöhnlichem Fahrstuhl. Als es dann gegen 21.30 Uhr wieder nach unten gehen sollte, hatte sich vor diesem laut Müller-Sönksen eine lange Schlage gebildet. Was nun? Er wollte wegen „Termindruck“ nicht warten und entschied sich, samt E-Bike den Paternoster zu benutzen. Das sein für ein paar Etagen auch problemlos über die Bühne gegangen, doch dann habe sich der Sattel verhakt und in der Folge die Decke eingedrückt. Die Fahrt war für Müller-Sönksen kurze Zeit später beendet.

Der Paternoster ist fahruntüchtig, der Abgeordnete „untröstlich“. Der ehemalige Bundestagsabgeordnete will für den Vorfall gerade stehen. Verletzt wurde niemand, neben dem Aufzug ist aber auch das Fahrrad nicht mehr fahrtüchtig. In Zukunft wolle er womöglich wieder mit dem Auto zu Sitzungen fahren, sagte Müller-Sönksen.

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