Wieder freigeschleppt : Weizen-Frachter „Stör“ havariert auf Elbe in Hamburg

Ein Polizeiboot sichert in Hamburg unter der „Brücke des 17.Juni“ das Binnenschiff „Buxtehude Stör“. Das mit Weizen beladene Schiff war bei Nebel und ablaufendem Wasser auf Grund gelaufen.
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Ein Polizeiboot sichert in Hamburg unter der „Brücke des 17.Juni“ das Binnenschiff „Stör“ aus Buxtehude. Das mit Weizen beladene Schiff war bei Nebel und ablaufendem Wasser auf Grund gelaufen.

Im dichten Nebel erkennt der Kapitän einen Steinhaufen nicht. Das Schiff kollidiert, es droht zu sinken.

shz.de von
07. Februar 2015, 09:56 Uhr

Hamburg | Im dichten Nebel ist ein mit 1600 Tonnen Weizen beladener Frachter auf der Elbe in Hamburg havariert. „Das Schiff lief an einem Steinhaufen auf Grund und drohte zu sinken“, sagte ein Sprecher der Feuerwehr am Samstagmorgen. Ein Löschboot sicherte den schrägliegenden Frachter. Ein Schwesterschiff übernahm die Ladung.

Die Frau und der Hund des Kapitäns wurden an Land gebracht. Der Kapitän blieb an Bord, bis die Gefahr gebannt war. „Gegen drei Uhr morgens wurde der havarierte Frachter dann freigeschleppt“, sagte der Sprecher weiter. Ein Sachverständiger sollte den 85 Meter langen und zwölf Meter breiten Frachter begutachten. Bei der Rettungsaktion auf der Süderelbe unter der Brücke des 17. Juni gab es keine Verletzten.

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