Hamburg : Wegen Syrien-Politik: Demo vor russischem und iranischem Konsulat

Zerstörter Straßenzug in Aleppo
Zerstörter Straßenzug in Aleppo

In Hamburg sind 900 Menschen auf die Straße gegangen. Sie fordern Frieden für Aleppo.

shz.de von
14. Dezember 2016, 20:19 Uhr

Hamburg | Mehrere hundert Demonstranten haben am Mittwochabend vor dem russischen Konsulat in Hamburg gegen die Politik Moskaus in Syrien protestiert. Die Polizei sprach von etwa 900 Teilnehmern und einem ruhigen Verlauf.

Beobachter berichteten, bei der Kundgebung seien auch viele arabischsprachige Teilnehmer gewesen. Die Demonstranten zogen vom russischen Konsulat zur etwa drei Kilometer entfernten iranischen Vertretung weiter. Auch der Iran unterstützt das Regime in Damaskus.

Mehrere Demonstranten hatten sich in syrische Flaggen gehüllt oder schwenkten syrische Fahnen. Einige trugen Kerzen in den Händen. Auf Bannern hieß: „Aleppo is burning“ oder „Save Aleppo, we will never forget“.

Eine Facebook-Gruppe mit Namen „Save Aleppo - Demo 14.12. Hamburg“ hatte unter anderem zu der Kundgebung aufgerufen. In sozialen Netzwerken hatten sich in den vergangenen Tagen Videos von Bewohnern der Stadt verbreitet - mit Appellen, vor russischen und iranischen Konsulaten zu demonstrieren.

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