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Programm der Saison 2017/18 : Was sich in der Elbphilharmonie zur neuen Spielzeit ändert

vom

600 Konzerte soll es geben. Abonnements und Einzeltickets werden per Zufallsprinzip vergeben. Alles Neue im Überblick.

shz.de von
erstellt am 08.Mai.2017 | 17:18 Uhr

Hamburg | Wenn es um die Elbphilharmonie geht, nehmen die Superlative und die Euphorie noch immer kein Ende: „Das, was wir uns erhofft haben, ist mehr als nur eingetreten“, sagt Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda bei der Vorstellung der Konzertsaison 2017/2018. Hamburg habe sich mit seinem neuen Konzerthaus als internationale Kulturmetropole etabliert, biete „herausragenden musikalischen Inhalt“ in einer spektakulären Hülle. 480.000 Menschen werden bis zum Saisonende ein Konzert live erlebt haben. Es war ein glanzvoller Start im Januar, auf den ein noch dichter getakteter Reigen an Konzerten und Festivals in der kommenden Saison folgen soll. 

Weil die Elbphilharmonie ihr „Versprechen einlösen will, ein Haus für alle zu sein“ (Brosda), viele aber beim Ticketverkauf leer ausgingen, wird es noch mehr Konzerte geben und einen veränderten Ticketverkauf.

600 Konzerte stehen in der Elbphilharmonie auf dem Programm der kommenden Saison, die am 3. September beginnt. Fast eine Million Menschen erhalten so die Chance, das neue Konzerthaus zu besuchen. „Die Konzertsaison wird deutlich umfangreicher als ursprünglich geplant. Das große Besucherinteresse aus Hamburg und aus aller Welt ermöglicht es uns, erneut ein dichtes, vielfältiges und spannendes Programm vorzulegen. Den Vergleich mit den grandiosen Eröffnungsmonaten braucht es nicht zu scheuen“, so Intendant Christoph Lieben-Seutter.

Der Intendant der Elbphilharmonie, Christoph Lieben-Seutter (l.) und Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda (SPD)

Der Intendant der Elbphilharmonie, Christoph Lieben-Seutter (l.) und Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda (SPD)

Foto: dpa
 

Mit den Konzerten, Top-Orchestern und zahlreichen hochkarätigen Solisten aus aller Welt setze die Stadt „ihren musikalischen Ausnahmezustand fort“, sagt Hamburgs Kultursenator. So gastieren allein 20 Top-Orchester aus aller Welt, darunter zwei aus den USA (Cleveland und Philadelphia), drei aus London sowie Spitzenensembles aus St. Petersburg und Perm, aus Montreal, Amsterdam, Rom, Birmingham, Zürich, Berlin, Leipzig. Allein drei Abende bestreitet das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks aus München.

Mehrere Themenfestivals – etwa zur Musik des Kaukasus, zu Schuberts „Winterreise“ oder zu böhmischer und tschechischer Kammermusik – werden flankiert von Musikerporträts, etwa des Komponisten und Dirigenten Peter Eötvös, der Pianisten Daniil Trifonov und Murray Perahia oder des Baritons Matthias Goerne.

Den Löwenanteil des Programms in Elbphilharmonie und Laeiszhalle präsentieren das NDR Elbphilharmonie Orchester und das Ensemble Resonanz als die beiden Residenzensembles des Hauses, hinzukommen das Philharmonische Staatsorchester Hamburg und die Symphoniker Hamburg, die als Residenzorchester der Laeiszhalle fungieren, sowie die Konzertdirektion Dr. Rudolf Goette und die Hamburgische Vereinigung von Freunden der Kammermusik.

Ein gutes Drittel des Gesamtprogramms steuert die HamburgMusik bei, die von der Stadt ins Leben gerufene Betreibergesellschaft von Elbphilharmonie und Laeiszhalle.

Das Wichtigste zur neuen Spielzeit in der Elbphilharmonie im Überblick:

  • Abonnements: Insgesamt über 50 Aboreihen stehen zur Auswahl. Um aus der erwartet hohen Nachfrage nach Abonnements den Zeitdruck des „First come, first served“ zu nehmen, werden alle bis zum 22. Mai eingehenden Abobestellungen gleich behandelt. Gehen mehr Bestellungen ein als Abonnements verfügbar sind, werden die Abonnements nach dem Zufallsprinzip vergeben.
  • Einzelkartenverkauf: Er beginnt am 12. Juni um 10 Uhr. Für die Konzerte findet der Einzelkartenverkauf zunächst ausschließlich in den Vorverkaufsstellen im Großraum Hamburg statt. Der Online-Verkauf über den Webshop der Elbphilharmonie wird am selben Tag um 18 Uhr freigeschaltet, so dass möglichst viele Hamburger die Chance erhalten, sich im Präsenzverkauf Karten zu sichern. Pro Konzert können maximal vier Tickets erworben werden, pro Verkaufsvorgang insgesamt nicht mehr als zehn. Die Mengenbegrenzung gilt auch für den Online-Verkauf.
  • Sonderkonzerte mit besonderen Vorverkaufsbedingungen: Am 3. September (Saisoneröffnung), 18. November, 15. Januar 2018, 11. März 2018 und 30. April 2018. Bestellwünsche für diese Konzerte können bis zum 1. Juli auf www.elbphilharmonie.de sowie persönlich oder postalisch bei den Vorverkaufsstellen der Elbphilharmonie angemeldet werden. Wenn die Nachfrage größer ist als das Angebot, werden die Tickets nach dem Zufallsprinzip vergeben. Der Zeitpunkt des Bestelleingangs ist nicht entscheidend. Die Ticketkäufer werden informiert, anschließend kann der Kaufvorgang innerhalb von zehn Tagen abgeschlossen werden. Pro Konzert können maximal vier Karten bestellt werden.
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