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Elbstrand Övelgönne : Was ein Hamburger Klärwerk mit der Sperrung des Elbstrandes zu tun hat

vom

Am Samstag wurden weiße Kügelchen angeschwemmt. Das Umweltamt beschäftigt sich mit dem Fall.

shz.de von
erstellt am 02.Jul.2017 | 12:46 Uhr

Hamburg | Hamburgs schönster Strand, der Elbstrand Övelgönne/Neumühlen, ist wegen verdächtiger weißer Kügelchen bis auf weiteres gesperrt. Am Samstag waren die Kügelchen dort angeschwemmt worden, wie eine Polizeisprecherin am Sonntag sagte. Sie enthalten neben Paraffin offenbar auch Kot, Toilettenpapier und Wattestäbchen. Hunde, die in die unappetitlichen Bällchen gebissen hatten, mussten sich übergeben – deshalb alarmierten Passanten die Polizei, wie die Hamburger Morgenpost berichtet.

Mit Wasserschutzpolizei und Polizeihubschrauber wurde die Elbe auf eine mögliche Ursache hin abgesucht, auch die Umweltbehörde beschäftigt sich mit dem Fall. Das Technische Hilfswerk reinigte den Strand nach Kräften, dennoch bleibt der Strandabschnitt vorsorglich weiter gesperrt.

Doch woher stammen die weißen Kügelchen? Eine heiße Spur führt dem Bericht der Morgenpost zufolge zum Klärwerk Köhlbrandthöft auf der gegenüberliegenden Elbseite. Am Freitag brachte Starkregen die Anlage an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit, in solchen Notsituationen darf das Klärwerk Abwasser in die Elbe leiten.

Eine Analyse des Umweltamtes soll die Herkunft der Ekel-Bällchen nun bestätigen.

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