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Spiel gegen die Bayern : Warum der HSV eigentlich nur gewinnen kann

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Schenkt man den Fangesängen und Liedern glauben, kann der HSV heute Abend im Duell gegen den übermächtigen FC Bayern nicht verlieren. shz.de hat einen Blick auf die Klassiker der HSV-Songs geworfen.

von
erstellt am 12.Feb.2014 | 14:32 Uhr

Sollte es heute Abend nichts mit der Wiederauferstehung als Phönix aus der Asche werden, dürfte die Krise beim HSV anhalten. Zumal die großen Bayern um 20.30 Uhr als Viertelfinalgegner des Hamburger Sportvereins auf dem Platz im Volksparkstadion, pardon, in der Irmtech-Arena, stehen werden. Nichtsdestotrotz hat der HSV eigentlich alle Karten auf seiner Seite - wenn man sich mal quer durch die Bandbreite an HSV-Songs hört. Der Fall ist klar: Hamburg kann nur gewinnen. Und mal ehrlich, wer hätte es nicht gern gesehen, dass sich der HSV gerade gegen die in der Bundesliga scheinbar unbezwingbaren Bayern durchsetzt?

Frei nach dem Motto "..es riecht nach Bier und Sieg und Sensation.." hat schon Stefan Hallberg mit seinem Song "Wer wird deutscher Meister? H H H H HSV!" im Jahre 1979 das propagiert, worauf heute abend alle HSV-Fans hoffen.

Nun wird es mit der Meisterschaft in diesem Jahr vermutlich nichts mehr, denn rein rechnerisch sind nur noch 42 Punkte zu holen. Dabei trifft der HSV nicht nur heute abend, sondern auch am 33. Spieltag in der Bundesliga zuhause auf die Münchener. Zwei Chancen also, Lotto King Karl nochmal genüsslich zu zitieren. Denn jeder Fan weiß:  "Wenn du aus München kommst, ziehen wir dir die Lederhosen aus"

Auch wenn der Mannschaft im Augenblick der Mut fehlt und die großen Spieler der Vergangenheit nur noch Schatten sind, denkt doch jeder nur an den HSV. Nicht an Bayern, und das ist gut so. Daraus haben die Kassubenbrothers einen schlauen Song gemacht.

Bert van Marwijk sagte vor ein paar Tagen nach der bitteren 0:3 Niederlage gegen Hertha: "Was die letzten Tage hier passiert ist, ist neu für mich. Ich habe das Gefühl, der Verein zerstört sich selbst." Die Verantwortlichen spielen ein skurriles Spiel, schaden offenkundig dem Verein und hoffen jetzt auf Magath, dabei ist Marwijk noch da. Die Fans reagieren in dieser Situation aber auch nicht so schlau, wie die Kassubenbrothers besingen. Spieler anzugreifen oder auf deren Autos einzutreten ist unverständlich. Das sich dann noch Fans untereinander angreifen, nun ja. Dabei gilt doch in jeder Krise und bei jedem Verein: "All die echten Fans stehen jetzt grad hinterm Team - Wie in Hamburg, so auch auswärts in Berlin."  Bleibt also treu. Ihr kommt wieder, ist doch klar.

Und auch wenn die Wut auf einige Spieler oder die Enttäuschung über die gesamte Mannschaftsleistung groß ist, so bleibt doch nur zu sagen: „Mein Herz gehört dem HSV und eines weiß ich ganz genau, Spieler kommen, Spieler gehen, doch die Raute bleibt bestehen…einmal HSV, immer HSV...“

Vielleicht klappt es ja auch in der nächsten Saison oder nach dem direkten Wiederaufstieg aus Liga 2 mit dem Meistertitel. Die Schwarz-weiß-blaue-Invasion fürchtet man ja bekanntlich überall und so heißt womöglich auch der nächste Deutsche Meister wieder HSV.

An einen Abstieg glaubt aber noch niemand, daher schließen wir auch mit zwei motivierenden Hymnen zum Thema "Wir sind und bleiben unabsteigbar.... der Dino bleibt am Leben..."

Und damit man auch in Zukunft auf Dino Herrmann bauen kann, singt doch einfach unterstützend mit: "Hamburg 1. Liga und so wird es immer sein!"

Für alle, die heute Abend dennoch Frusttrinken müssen ein Song, der sich auch nach zehn Holsten noch gut mitgröhlen lässt. Noch ist nichts verloren.

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