Barrierefreiheit : Vollsperrung der U1 in Hamburg: Hochbahn baut Bahnhöfe aus

Barrierefreier Ausbau in Schmalenbeck (Kreis Stormarn): Wie auch andere Stationen der U1 erhält der Bahnhof in den kommenden Monaten einen Aufzug und eine neue Passagierbrücke.

Barrierefreier Ausbau in Schmalenbeck (Kreis Stormarn): Wie auch andere Stationen der U1 erhält der Bahnhof in den kommenden Monaten einen Aufzug und eine neue Passagierbrücke.

Bis Oktober werden die Bahnhöfe zwischen Volksdorf und Großhansdorf barrierefrei ausgebaut. Es gibt Schienenersatzverkehr.

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01. Juli 2016, 19:29 Uhr

Hamburg | Die Hochbahn legt für dreieinhalb Monate den schleswig-holsteinischen Ast der U-Bahnlinie 1 lahm, um die Bahnhöfe barrierefrei auszubauen. Die Vollsperrung zwischen Volksdorf und Großhansdorf beginnt am Freitag und soll bis zum 20. Oktober dauern.

Betroffen sind die Stationen (alle Kreis Stormarn):

  • Buchenkamp (Volksdorf)
  • Ahrensburg West
  • Ahrensburg Ost
  • Schmalenbeck
  • Kiekut
  • Großhansdorf

Während der Bauzeit verkehren zwischen den Bahnhöfen Busse im Takt der U-Bahnen. Mit der Vollsperrung beginnt laut Hochbahn-Sprecher Christoph Kreienbaum „die heiße Phase des aufwendigsten Infrastrukturprojektes im Hamburger U-Bahn-System der letzten Jahrzehnte“. Das Verkehrsunternehmen stattet nach und nach alle 91 U-Bahnhöfe mit Aufzügen, Blindenleitsystem sowie erhöhten Bahnsteigen aus, damit auch Rollstuhlfahrer und Kinderwagen problemlos passieren können. In das 2011 gestartete Programm investiert die Stadt bis zu 220 Millionen Euro.

Auf der Linie U1 werden sechs Haltestellen barrierefrei ausgebaut und saniert sowie sieben Brücken erneuert. Vier der Stationen und fünf der Brücken befinden sich im Ost-Abschnitt. Kreienbaum: „Viele Arbeiten können nicht im laufenden U-Bahn-Betrieb durchgeführt werden.“ Deshalb sei die Vollsperrung unverzichtbar.

Zwischen den Haltestellen Buchenkamp und Volksdorf verkehrt in der Zeit zusätzlich ein Shuttle-Bus als Ringlinie. Der Umstieg erfolgt an der Haltestelle Herkenkrug. Fahrgäste sollten für den Ersatzverkehr etwa 20 Minuten mehr Zeit einplanen.

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