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Krebserregend : Verzehrwarnung: Schädlicher Aal in Hamburg verkauft

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Ein Tiefkühlprodukt mit dem Ostasiatischen Kiemenschlitzaal soll die verbotene krebserregende Substanz Nitrofuran enthalten. Die betroffene Charge wurde in Hamburg, Bremen und Niedersachsen verkauft.

shz.de von
erstellt am 08.Aug.2014 | 20:46 Uhr

Hamburg | Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) warnt vor dem Verzehr eines Tiefkühlprodukts mit dem Ostasiatischen Kiemenschlitzaal. Es handelt sich um ein Produkt der Firma Asropa Food GmbH mit der Artikel-Nummer 90057. Es enthalte die in Lebensmitteln verbotene krebserregende Substanz Nitrofuran, teilte das Bundesamt am Freitag mit. Das Produkt sei nicht zum Verzehr geeignet.

Betroffen ist die Charge mit der Lot-Nummer VN327VI037. Das Haltbarkeitsdatum ist der 13. Mai 2015. Es handelt sich um eine 500 g Bruttopackung mit Kiemenschlitzaal „(roh) in Stücken, glasiert und tiefgefroren“. Das Produkt wurde dem BVL zufolge in Berlin, Hamburg und Niedersachsen verkauft. Das BVL machte keine Angaben, in welchen Geschäften das beanstandete Produkt verkauft wurde.

Laut Bundesamt für Risikobewertung gibt es keine „annehmbare Tagesdosis“ von Nitrofuranen. Sie seien potenziell in jeder Konzentration eine Gefahr für die Gesundheit des Verbrauchers. In einem Verbraucherschutztext erklärt das Umweltministerium Bayern, in der Europäischen Union seien Nitrofurane für die Verwendung bei Lebensmittel liefernden Tieren verboten. Nitrofurane würden als Tierschutzmittel für die Bekämpfung von Mikroorganismen bei Warmblütern, zum Beispiel bei Schweinen und beim Geflügel, aber auch bei Fischen und in Aquakulturen eingesetzt – soweit ihre Anwendung nicht verboten ist.

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