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Hamburg Othmarschen : Vermutlich G20-Gegner: Farbanschlag auf Haus des Hamburger Messechefs

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Gegner des Gipfeltreffens in Hamburg veröffentlichten ein Bekennerschreiben. Es sei eine reine Protestaktion.

shz.de von
erstellt am 22.Mai.2017 | 17:35 Uhr

Hamburg | Auf das Wohnhaus des Geschäftsführers der Hamburg Messe ist in der Nacht zu Montag vermutlich von G20-Gegnern ein Farbanschlag verübt worden. Nach Polizeiangaben warfen die Täter neben Farbflaschen auch mit Steinen auf das Gebäude. Am Tatort im Bezirk Othmarschen sei mittlerweile ein Bekennerschreiben gefunden worden, woraufhin das Landeskriminalamt die Ermittlungen übernommen habe.

Ende November vergangenen Jahres hatte eine linksgerichtete Gruppe im Vorfeld des OSZE-Gipfels bereits einen Brandanschlag auf das Messegelände verübt, bei dem mehrere Müllcontainer, Reifen und ein Motorrad im Eingangsbereich angezündet worden waren.

Die Messehallen sind Tagungsort der Staats- und Regierungschefs bei ihrem G20-Treffen am 7. und 8. Juli in Hamburg.

Im Internet bekannte sich eine Gruppe namens „Smash G20 - in Hamburg sagt Mensch Tschüss zur Messe“ zu der Aktion. Sie gaben darin bekannt: „Wir haben in der vergangenen Nacht den Vorsitzenden der Geschäftsführung der Messe Hamburg mit Farbflaschen und Steinen besucht." In der Erklärung war die Rede von einem Protest gegen den G20-Gipfel, „der die Gewinne der Messe deutlich steigern wird“.

 

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