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Verbrechen in Norwegen : Vermisste Hamburgerin von Ehemann getötet

vom

Kurz vor Ostern verschwindet eine zweifache Mutter in Norwegen. Wochen danach gibt ihr deutscher Ehemann zu, sie umgebracht zu haben. Auch die Staatsanwaltschaft in Hamburg beschäftigt sich mit dem Fall, denn das Paar hat vor seiner Auswanderung in der Hansestadt gelebt.

shz.de von
erstellt am 07.Mai.2014 | 15:19 Uhr

Hamburg/Oslo | Ein in Norwegen lebender Deutscher hat zugegeben, seine seit kurz vor Ostern vermisste deutsche Ehefrau umgebracht zu haben. Der Mann habe gestanden, die 36 Jahre alte zweifache Mutter getötet und in einen Fjord geworfen zu haben, sagte eine Polizeisprecherin am Mittwoch. Die Frau hat nach Angaben ihres Vaters in Deutschland zuletzt in Hamburg gewohnt.

Zuvor hatten die Ermittler eine Frauenleiche aus dem Fjord im Südwesten des Landes geborgen. Endgültig identifiziert war die Tote zunächst noch nicht. Die Polizei ging aber davon aus, dass es sich dabei um die Deutsche handelt.

Nach Schilderung ihres Vaters hatte die Frau ihren Ehemann in Hamburg kennengelernt. Dort habe sie als Friseurin gearbeitet, sagte er im Interview der norwegischen Zeitung „Aftenbladet“.

Die Hamburger Staatsanwaltschaft hat noch keine Unterlagen über den letzten gesicherten Wohnort der Frau in Deutschland. Das prüfe man derzeit, sagte Sprecherin Nana Frombach. „Allerdings muss man auch sagen, dass in erster Linie die Norweger mit den Ermittlungen betraut sind.“ In Hamburg werde es keine komplette parallele Ermittlungsarbeit geben. Der Vater der Getöteten lebe im Hamburger Umland.

Ihr 34-jähriger Ehemann ist schon länger verdächtig, hatte die Tat in Untersuchungshaft zuvor aber abgestritten. Er hatte seine Frau drei Tage nach ihrem Verschwinden vermisst als gemeldet. Kollegen der 36-Jährigen hatten norwegischen Medien erzählt, dass sie sich von ihrem Mann habe trennen wollen.

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