Entwarnung Hamburg : Verdächtige Briefsendungen an drei Gerichten

Einsatzkräfte der Feuerwehr stehen in Hamburg vor dem Ziviljustizgebäude.

Einsatzkräfte der Feuerwehr stehen in Hamburg vor dem Ziviljustizgebäude.

An mehreren Gerichten und einem Finanzamt wurden verdächtige Briefe entdeckt. Der Inhalt war allerdings ungefährlich.

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20. März 2017, 15:30 Uhr

Hamburg | Aufregung bei Hamburger Behörden: An verschiedenen Gerichten und Finanzämtern wurden am Montag verdächtige Briefsendungen gefunden. Doch schon nach kurzer Zeit konnte die Polizei Entwarnung geben: Die Briefe am Zivilgericht am Sievekingplatz und am Amtsgericht Bergedorf enthielten nach Angaben der Polizei nur Zucker. „Wir gehen davon aus, dass die Taten zusammenhängen und auch die anderen Briefsendungen nicht gefährlich sind“, sagte ein Polizeisprecher.

Feuerwehrleute mit Atemschutz verlassen nach einer Überprüfung den abgesperrten Bereich im Ziviljustizgebäude.
dpa

Feuerwehrleute mit Atemschutz verlassen nach einer Überprüfung den abgesperrten Bereich im Ziviljustizgebäude.

Die verdächtigen Briefsendungen waren neben dem Amtsgericht Mitte und Bergedorf auch am Amtsgericht Blankenese, Barmbek und Altona sowie an fünf Finanzämtern aufgetaucht. Die Feuerwehr war am Vormittag am Zivilgericht mit einem Großaufgebot und Atemschutzgeräten im Einsatz.

Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen aufgenommen und werde nun nach und nach alle Sendungen kriminaltechnisch untersuchen, teilte die Polizei mit.

Ob es einen Zusammenhang mit ähnlichen Aktionen in jüngerer Vergangenheit gebe, stehe noch nicht fest. Dazu müssten erst die Ergebnisse der Untersuchungen vorliegen. Auch in mehreren Justizbehörden in Mecklenburg-Vorpommern waren in den vergangenen Wochen Briefe mit weißem Pulver eingegangen. Auch dieses Pulver stellte sich als ungefährlich heraus.

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