Erhalt des Breitensports : Veranstaltungen von Sportverbänden: Hamburger fordert steuerliche Entlastung

Hamburgs Finanzsenator Andreas Dressel will die Initiative im Finanzausschuss des Bundesrats einbringen.

Avatar_shz von
30. August 2018, 13:24 Uhr

Hamburg | Hamburg will Veranstaltungen gemeinnütziger Sportverbände steuerlich entlasten. Eine entsprechende Gesetzesinitiative will Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) in der kommenden Woche in den Finanzausschuss des Bundesrats einbringen. Der rot-grüne Senat wolle mit der „steuerlichen Verbesserung der Rahmenbedingungen“ den Breitensport stärker fördern, sagte er am Donnerstag.

Bislang werden lediglich Veranstaltungen gemeinnütziger Sportvereine steuerlich begünstigt. Diese Ungleichbehandlung solle beseitigt werden, meinte Dressel. Vorausgegangen waren Gespräche mit Vertretern des Deutschen Fußball-Bundes, der Hamburger Sportbundes und des Hamburger Fußball-Verbandes.„Gerade Sportverbände leisten mit ihrer organisatorischen Arbeit einen unverzichtbaren Beitrag, um Spiel- und Wettkampfbetriebe wie zum Beispiel Ligen oder Turniere zu ermöglichen“, sagte Dressel.

Damit trügen sie zum Erhalt des Breitensports bei. „Gemeinnützigen Sportverbänden gebührt daher ebenso wie den gemeinnützigen Sportvereinen gesellschaftspolitische Anerkennung in Form einer besonderen steuerlichen Förderung.“

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen


Nachrichtenticker