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Messerattacke auf Ex-Freundin : Urteil gegen 34-Jährigen in Hamburg erwartet

vom

Mitte Januar sticht der 34-Jährige mindestens 20 Mal auf seine Ex-Freundin ein. Nur eine Notoperation kann die 27-Jährige retten. Die Staatsanwaltschaft fordert zehn Jahre Haft für den Mann, der bereits gestanden hat.

shz.de von
erstellt am 02.Sep.2014 | 07:17 Uhr

Hamburg | Im Hamburger Prozess gegen einen 34-Jährigen, der seine Ex-Freundin aus enttäuschter Liebe beinahe umgebracht hat, wird am Dienstag gegen 14 Uhr das Urteil erwartet. Der Angeklagte hatte die Bluttat beim Prozessauftakt vor dem Landgericht gestanden - aber auch betont, er habe keine konkrete Erinnerung daran. Die Staatsanwaltschaft will den Mann wegen versuchten heimtückischen Mordes und gefährlicher Körperverletzung für zehn Jahre ins Gefängnis schicken. Die Verteidigung forderte höchstens sechs Jahre Haft. Die Nebenklage - das Opfer tritt als Nebenklägerin auf - schloss sich dem Antrag der Anklage an.

Am Tattag Mitte Januar hatte der Angeklagte der 27-Jährigen laut Staatsanwaltschaft vor der Wohnungstür aufgelauert, als sie ihren Sohn gerade zur Schule bringen wollte. Er drängte beide zurück in die Wohnung und bekniete die Frau vergeblich, ihm eine zweite Chance zu geben. Als sie gerade auf der Toilette saß, zog der Mann der Anklage zufolge ein Messer und fügte ihr mindestens 20 Stiche und Schnitte zu. Ärzte konnten das Leben des Opfers nur mit einer Notoperation retten.

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