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Gast beim Matthiae-Mahl in Hamburg : Unsere neun Lieblingsmomente mit Justin Trudeau

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Pandas. Boxring. Donald Trump. Der kanadische Premierminister Justin Trudeau ist ein Meister der Selbstinszenierung - und kommt nach Hamburg.

Hamburg/Ottawa | Justin Trudeau ist kanadischer Premierminister - das kann man aber bisweilen vergessen, denn der 45-Jährige wird weltweit gefeiert wie ein Popstar. Er ist nicht nur Politiker, sondern auch Boxer, Yogi, Feminist und ein guter Tänzer. So ungefähr ein Chuck Norris des 21. Jahrhunderts. Am Freitag kommt er - nach dem offiziellen Empfang in Berlin - nach Hamburg, zum traditionellen Matthiae-Mahl. Hier sind unsere neun Lieblingsmomente mit Justin Trudeau:

Diverses Kabinett - „because it's 2015“

Als Justin Trudeau im November 2015 sein 30-köpfiges Kabinett vorstellte, war da viel Raunen und Jubeln. Ein Inuit, zwei Sikhs, ein Ex-Austronaut - und genau gleich viele Männer und Frauen. Während der Pressekonferenz fragte eine Journalistin Trudeau, wieso ihm das so wichtig sei. Seine simple Antwort: „Because it's 2015.“

Trudeau macht Yoga

 

Zugegeben, dieses berühmte Foto entstand einige Jahre, bevor Justin Trudeau Premierminister wurde. Dennoch sorgte es während seiner Amtszeit für Furore. Yoga ist hip, Yoga verbindet Körper und Geist - und dieser Politiker ist fit. Was Justin Trudeau da übt, nennt sich übrigens „Peacock Pose“. Der Pfau. Aber das nur am Rande.

Trudeau tanzt

Nicht nur Yoga hat es dem Premier bei der indischen Kultur angetan - am Indischen Unabhängigkeitstag tanzte er Bhangra, einen traditionellen Tanz. Und auch auf der Pride Parade tanzte Trudeau im Zug mit.

Die Sache mit den Quantencomputern

Körperlich ist der Mann also topfit, aber vielleicht führt man ihn mit wissenschaftlichen Fragen aufs Eis? Das versuchte ein Journalist, als Trudeau im April 2016 eine Pressekonferenz im Forschungszentrum Perimeter Institute in Waterloo, Ontario, gab. Ob Trudeau auch Quantencomputer erklären könne, fragte er scherzend? Der Premier ist auch darauf vorbereitet. „Ganz einfach“, beginnt er. Und erklärt - unter Jubel der anwesenden Journalisten.

Diese Socken!

Bunte Socken zum dunklen Anzug mit Krawatte - so viel Rebellion muss sein. Im April 2016 wählte Justin Trudeau bunte Totenköpfe. Aufgenommen wurde das Foto während eines Meetings mit der US-Wirtschaftskammer.

Hauptsache Pandas

Pandas sind die Helden des Internets: extrem tapsig, sehr verfressen, vom Aussterben bedroht und einfach niedlich. Und mittendrin: Justin Trudeau. Im März 2016 verkündete er die Namen der Panda-Babys im Zoo von Toronto.

Weinen mit Flüchtlingen

Im Dezember 2016 traf sich Justin Trudeau mit dem syrischen Flüchtling Vanig Garabedian, ein Jahr nach seiner Ankunft in Kanada. Justin Trudeau begrüßte die ersten Flüchtling persönlich. Garabedian erinnert sich an die ersten Worte des Premiers: „Welcome home“. Der ist sichtlich gerührt von der Geschichte seines Mitbürgers. Trudeau inszeniert sich als liberaler, weltoffener, mitfühlender Politiker, Vertreter einer Willkommenskultur - wobei Kritik laut wird, dass er an der restriktiven Flüchtlingspolitik seiner Vorgängerregierung nicht viel geändert habe

Im Boxring

Heulsuse, Kuscheltyp, Frauenversteher? Dieses Image könnten Trudeau-Feinde anbringen, es passt allerdings nicht so recht. Trudeau kann auch knallhart. In New York stieg er mit Jugendlichen in den Boxring.

Handshake-Battle mit Trump

 

Ach ja, die Politik haben wir ja fast vergessen. Sachthemen sind wichtig, aber manchmal geht es schlicht um Gesten der Macht. Donald Trump zeigt seine Dominanz gern durch langes, intensives Händeschütteln, das manchen durch den ganzen Körper fährt. Justin Trudeau hielt mit viel Körperspannung stand. Wahrscheinlich dank Yoga und Boxen.

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erstellt am 17.Feb.2017 | 15:57 Uhr

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