Verkehrskontrolle : Ungewöhnliche Ausrede: „Autoposer“ gut für Tourismus in Hamburg

Vier Fahrzeuge waren zu laut. Für die Abgasanlagen hatten die Fahrer keine Zulassung.
Zu laut: Eine Lärmmessung der Beamten ergab 103,7 Dezibel statt der erlaubten 80. /Symbolbild

31 auffällige Autofahrer hatten die Beamten kontrolliert. Einer versuchte, sich herauszureden.

shz.de von
05. März 2018, 16:14 Uhr

Hamburg | Ein Autofahrer, der von der Polizei wegen zu lauten Fahrens aus dem Verkehr gezogen wurde, hat eine ungewöhnliche Ausrede parat gehabt. Laut Polizeiangaben fuhr der 30-Jährige am Samstagabend an der Binnenalster in maximaler Lautstärke seine Runden.

Bei der Verkehrskontrolle habe er sich dann uneinsichtig gezeigt. Er tue der Stadt Hamburg etwas Gutes, da die lauten und schnellen Autos Touristen und Schaulustige anzögen. Dies führe zu einer Umsatzsteigerung der ansässigen Geschäfte, sagte der Mann den Angaben zufolge der Polizei. Eine Lärmmessung der Beamten ergab 103,7 Dezibel statt der erlaubten 80. Beamte der Kontrollgruppe „Autoposer“ hatten nach Angaben der Polizei am Wochenende insgesamt 31 auffällige Autofahrer kontrolliert.

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