Hamburg-Altona : Umsturz von 35-Meter-Kran abgewendet

Mehrfamilienhaus evakuiert: Weil ein Baukran in Hamburg-Altona umzukippen drohte, mussten in der Nacht zu Montag mehrere Menschen ihre Wohnungen verlassen.

shz.de von
30. Juni 2014, 07:05 Uhr

Hamburg | Ein rund 35 Meter hoher Baukran in Hamburg-Altona, der umzukippen drohte, ist in der Nacht zum Montag abgebaut worden. Mehrere Menschen aus einem angrenzenden Haus mussten während des Einsatzes für rund vier Stunden ihre Wohnungen verlassen, wie eine Polizeisprecherin am Montag sagte. Sie durften erst gegen 23.00 Uhr zurückkehren. Die Polizei sprach von zwölf Bewohnern, die Feuerwehr von elf. Verletzt wurde niemand.

Ein Teil der Königstraße nahe der Reeperbahn war bis in die Nacht zum Montag für den Verkehr gesperrt. Auch der Ausgang des S-Bahnhofs Königstraße durfte den Angaben zufolge nicht benutzt werden, der S-Bahn-Verkehr lief aber weiter. Eine Anwohnerin hatte am Sonntagabend die Polizei alarmiert und erklärt, der Kran sei in eine gefährliche Schieflage geraten. Nach Darstellung der Feuerwehr hatte sich der Baukran um etwa 15 Grad geneigt. Polizei und Feuerwehr waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Verantwortliche der Baufirma und ein Sachverständiger hätten sich darauf geeinigt, den Kran auf etwa sechs Meter Höhe zurückzubauen, erklärte die Polizeisprecherin. Nach gut sieben Stunden waren die Arbeiten beendet.

Die Ursache für die Schräglage: Das Fundament, auf dem das Gerät steht, war laut Feuerwehr auf einer Seite aus bisher unbekanntem Grund gebrochen und um etwa zehn Zentimeter abgesackt.

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