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Hamburger Hafenkonzern : Ukraine-Krise hält HHLA in Atem

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Trotz eines guten Starts ins Geschäftsjahr bleiben die Verantwortlichen beim Hamburger Hafenkonzern zurückhaltend. Vor allem beim Containerverkehr sorgen die Spannungen in der Ukraine für Einbußen.

shz.de von
erstellt am 14.Mai.2014 | 12:27 Uhr

Der Hamburger Hafenkonzern HHLA sieht sich angesichts neuer Allianzen in der Containerschifffahrt trotz eines guten Jahresstarts unter Druck. Wegen der harten Konkurrenz anderer Häfen bleibe es ein „ehrgeiziges Ziel“, einen Gewinn auf dem Niveau des Vorjahres zu erzielen, sagte Vorstandschef Klaus-Dieter Peters am Mittwoch in Hamburg. Es gebe „fundamentale Unsicherheiten“.

Das HHLA-Containerterminal in der ukrainischen Hafenstadt Odessa musste im ersten Quartal bereits einen Rückgang hinnehmen. Genaue Zahlen zum dortigen Containerverkehr veröffentlichte das Unternehmen nicht. Der Rückgang sei allerdings nur zum Teil auf die politische Krise zwischen der Ukraine und Russland zurückzuführen, teilte der Konzern mit.

Nach dem Gewinneinbruch von 2013 konnte die HHLA im ersten Jahresviertel zumindest im operativen Geschäft merkliche Zuwächse verbuchen. Der Umsatz wuchs im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um sieben Prozent auf 294 Millionen Euro, wie das Unternehmen in Hamburg mitteilte. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) legte um fünf Prozent auf 39,3 Millionen Euro zu.

Unter dem Strich lagen die Gründe für den verhaltenen Wachstum in einer höheren Steuerlast und in der Ukraine. Infolge der Abwertung der ukrainischen Währung sei der Wert der HHLA-Anlagen in Odessa zudem gesunken, was jedoch ein reiner Währungseffekt sei. Das Ergebnis nach Steuern verringerte sich um 13,6 Prozent auf 19,2 Millionen Euro.

   
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