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Integration von Geflüchteten : #UHHhilft: Uni Hamburg startet Programm für Flüchtlinge

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Etliche Flüchtlinge haben vor ihrem erzwungenem Weggang aus der Heimat studiert, möchten dies in Deutschland auch wieder machen. Die Universität Hamburg startet nun ein Programm, mit dem das besser gelingen soll.

Hamburg | Die Universität Hamburg will Flüchtlingen, die ihr Studium im Heimatland abbrechen mussten, den Weg für einen akademischen Neustart in Deutschland ebnen. Über ein Pilotprojekt mit insgesamt acht Modulen soll den jungen Leuten der Einstieg in ein Regelstudium ermöglicht werden.

Zur Einführungsveranstaltung des Programms „#UHHhilft“ am Mittwoch (14 Uhr) im Hauptgebäude der Universität werden nach Hochschulangaben rund 400 Flüchtlinge erwartet. Zuvor hatte die Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) angekündigt, im Wintersemester rund 30 Flüchtlinge als Gasthörer aufzunehmen.

In einem ersten Schritt sollen Hochschüler und Universitätsmitarbeiter den studieninteressierten Flüchtlingen bis Ende des Monats bei der Orientierung auf dem Campus helfen. Dazu zählten Campusführungen, Mensa-Touren oder etwa das Kennenlernen der Sozial- und BAföG-Beratung. Sogenannte Buddys helfen etwa bei Sprachproblemen oder beim Antrag für einen PC- oder Wlan-Zugang.

Daran schließe sich bis Januar 2016 die Möglichkeit von Einzel-Interviews an, bei denen die individuelle Bildungsbiografie besprochen werden soll, um eine gezielte Beratung zu ermöglichen.

Parallel dazu würden 100 Flüchtlingen bis März 2016 Sprachkurse angeboten. Außerdem starte im Modul „Mathematics“ eine Mischung aus Online- und Präsenz-Veranstaltungen. Daneben könnten die Flüchtlinge ausgewählte Vorlesungen besuchen, um ihre Studienfachentscheidung abzusichern. Im Angebot seien sowohl englisch- als auch deutschsprachige Veranstaltungen. Außerdem könnten Flüchtlinge im Modul „University Sport“ kostenlos Fitnesscards für Sportveranstaltungen erhalten.

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erstellt am 07.Okt.2015 | 06:46 Uhr

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