zur Navigation springen

Volksfest : Über eine Million Besucher beim Hamburger Hafengeburtstag

vom

Ein großes Feuerwerk, 300 Schiffe, tanzende Schlepper - der Hamburger Hafengeburtstag hatte wieder einiges zu bieten.

shz.de von
erstellt am 07.Mai.2017 | 17:52 Uhr

Hamburg | Nach verhaltenem Start großer Andrang: Mehr als eine Million Besucher haben am Wochenende wieder den Hafengeburtstag in Hamburg gefeiert. Diese Zahl nannten die Veranstalter am Sonntagnachmittag. „Wir haben drei Tage in bester Stimmung unseren Hafen gefeiert“, sagte Wirtschaftssenator Frank Horch. Mit der traditionellen Auslaufparade sollte am Sonntagabend (17.30 Uhr) das Ende des 828. Hafengeburtstags eingeläutet werden.

 

Nachdem am Freitag bei kaltem und nassem Wetter zunächst weniger Andrang war, herrschte schon am Samstag bei freundlichem Wetter zwischen den Essens- und Souvenirständen an der „Hafenmeile“ dichtes Gedränge. Auch am späten Abend waren noch Tausende am Hafen, um das farbenprächtiges Feuerwerk rund um die „Aida Prima“ zu bewundern.

An Bord der Kruzenshtern.
An Bord der Kruzenshtern. Foto: dpa
 

Insgesamt waren mehr als 300 Schiffe aus vielen Ländern zum größten Hafenfest der Welt gekommen, darunter Windjammer, Kreuzfahrtschiffe, historische Museumsschiffe und Boote der Polizei und Feuerwehr. Das Schlepperballet auf der Elbe begeisterte am Samstag auch wieder Hanseaten und Touristen aus dem In- und Ausland gleichermaßen.

Am Sonntag spielte auch das Wetter mit.

Am Sonntag spielte auch das Wetter mit.

Foto: dpa

Hierbei drehten die bis zu 3000 PS-starke Boote zu Klassik und Filmmusik ihre Pirouetten. Auffällig war diesmal die hohe Polizeipräsenz. Und wer Schiffe besichtigen will, durfte keine Taschen oder Rücksäcke mit an Bord nehmen. Auch Drohnen über dem Veranstaltungsgelände waren verboten. Wirtschaftssenator Horch (parteilos) hatte jedoch vorab betont, dass der Hafengeburtstag „in keiner Form anschlaggefährdet“ sei. Der 829. Hafengeburtstag findet im nächsten Jahr vom 10. bis 13. Mai statt.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen